Erika Köth

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Erika Gertrude Köth (* 15. September 1925 in Darmstadt; † 20. Februar 1989 in Neustadt an der Weinstraße) war eine Kammersängerin und Musikpädadogin, die ihre ersten Jahre am Badischen Staatstheater verbrachte.

Leben

Von 1950 bis 1953 war Erika Köth Sängerin am Badischen Staatstheater, wo sie große Erfolge hatte und am Ende nicht zu halten war. Sie wechselte zur Münchener Staatsoper sowie zur Mailänder Scala.

Mit 53 Jahren trat sie von der Bühne ab und war fortan im Radio, Fernsehen und Film zu sehen und hören. In den 1970er Jahren hatte sie eine eigene Fernsehserie „Erika-Köth-Straße 94“, was ihre Adresse in Neustadt war.

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Otto Matzerath waren die drei Jahre am Karlsruher Theater bestimmend für ihre Karriere zur gefeierten Koloratursopranistin. Über ihre Zeit in Karlsruhe äußerte sich die Künstlerin rückblickend: „Das war meine schönste Zeit, wo ich so arm war und nie Geld hatte... Otto Matzerath in Karlsruhe verdanke ich alles.“

Zudem war sie Professorin in Mannheim.

Ehrungen

  • Tafel am Haus Sachsenstraße 9 in der Südweststadt, letzte Wohnadresse in Karlsruhe (Mai 2018)
  • Erika-Köth-Straßen in Neustadt/W und Baldham bei München

Weblinks