BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald

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Die BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald e.V. ist eine ehrenamtliche Rettungshundestaffel aus Keltern, die auch im Land- und Stadtkreis Karlsruhe aktiv ist.

Allgemein

Die BRH Rettungshundestaffel stellt Teams zur Suche von vermissten Menschen in unwegsamen beziehungsweise unübersichtlichem Gelände sowie der Ortung von Verschütteten nach Unglücken oder Naturkatastrophen bereit. Der Name der Staffel leitet sich aus ihrem Einsatzgebiet ab, das den gesamten nördlichen Schwarzwald und den Land- und Stadtkreis Karlsruhe umfasst. Zahlreiche aktive und passive Mitglieder der Staffel sind Einwohner des Landkreises Karlsruhe.

Die Staffel ist Mitglied im Bundesverband Rettungshunde (BRH). Die Qualifizierungsverfahren für die dem BRH angehörenden Staffeln, Hunde und Einsatzkräfte entsprechen den Anforderungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), der KatS-Dienstvorschrift „Führung und Einsatz“ DV 100 sowie den in der DIN 13050 definierten Anforderungen für rettungshundeführende Organisationen.

Die BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald arbeitet zusammen mit anderen Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) im Katastrophenschutz des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und der regionalen und lokalen Kommunen mit. Sie ist im Katastrophenschutz-Alarmierungsplan fest verankert. Auf lokaler Ebene werden bei Einsätzen jeglicher Art in der Regel die Rettungshundestaffeln aller Organisationen gemeinsam alarmiert. Die Staffel stellt aufgrund einer Vereinbarung des Bundesverbandes Rettungshunde (BRH) mit dem Innenministerium Baden-Württemberg den Fachberater Rettungshunde im Katastrophenschutzstab des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

Alle Aufgaben der Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald e.V. werden ehrenamtlich durchgeführt, die Finanzierung erfolgt über Spenden, Förderbeiträge oder Eigenleistungen der Mitglieder. Einsätze sind für Alarmierende und Betroffene kostenfrei.

Die Alarmierung kann dabei über die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk oder über Privatpersonen erfolgen.

Weblinks