Linzer Torte

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Die Linzer Torte ist ein Kuchen aus Mürbteig mit einem hohen Nussanteil.

Geschichte

Die Linzer Torte hat ihren Namen vermutlich von der Stadt Linz in Oberösterreich. Rezepte lassen sich bis in das 17. Jahrhundert nachweisen. Wahrscheinlich durch die Herrschaft Österreichs auch über Teile des südlichen Baden, genannt Vorderösterreich, ist das Rezept in den Schwarzwald gelangt. Dort zählt die Linzer Torte, auch wegen ihrer Haltbarkeit, bis heute zu den beliebtesten traditionellen Kuchen und damit zur Badischen Küche.

Rezept

Wahlweise werden gemahlene Haselnüsse, gemahlene Mandeln oder fein gehackte Walnüsse verwendet. Der Teig wird mit etwas gemahlener Nelke, Zimt und einem Schuss Kirschwasser bzw. Zwetschgenwasser gewürzt. Auf den ausgewellten Boden wird eine Schicht Konfitüre, klassisch Johannisbeergelee, Himbeerkonfitüre oder, sehr badisch, Zwetschgenmus aufgetragen. Darüber kommt das charakteristische Gitter aus dem Mürbteig, das vor dem Backen mit Eigelb bestrichen wird.

Nach dem Backen soll die Linzer Torte etwa zwei Tage ruhen. Gut in Alufolie verpackt ist sie mehrere Wochen haltbar.

Weblinks