Klingelmühle

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Die Klingelmühle war eine Mühle in Gernsbach. Sie wird seit März 2009 abgerissen.

Geschichte

Die erste Erwähnung der Mühle geht ins Jahr 1785 zurück: Johann Georg Hetzel wurde erlaubt, eine Öl-, Loh- und Schleifmühle sowie eine Hanfreibe zu betreiben.

Letzter Besitzer der Mühle war Kuno Treskow aus Würzburg, der Gernsbach verlassen hat und vorher bereits die Wasserrechte und den südlichen Geländeteil (heute Wasserkraftwerk) sowie die Halle an der Klingelstraße verkauft hat.

Zuvor hatte dessen Vater das Anwesen 1940 gekauft und dort erst „Filtermasse“ zur Bierproduktion hergestellt. Danach hatte er in den frühen 1970ern die Bierdeckelproduktion von den Katz-Werken übernommen und dies bis 1992 betrieben.

In letzter Zeit war die Mühle verfallen, sie wurde nur noch als Weinlager und Werkstatt genutzt. Weil eine Sanierung der Mühle zu aufwändig gewesen wäre, hatte das Landesdenkmalamt dem Abriss zugestimmt. Hier sollen fünf Einfamilienhäuser unter dem Motto „Wohnen am Wasser“ entstehen. Dafür verantwortlich ist der Architekt Steffen Fetzner vom Gernsbacher Architekturbüro Fetzner.

Lage

Sie befand sich in der Nähe der Klingelkapelle.