Untere Mühle

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Disambig-50px.png Dieser Artikel befasst sich mit der Mühle in Durlach; es gibt noch die ehemalige Untere Mühle (Gastwirtschaft) sowie die Untere Mühle (Weingarten).

Vorderansicht (2007)
Rückansicht (2007)
Historische Aufnahme

Die denkmalgeschützte Untere Mühle ist Namensgeber für die Untermühlsiedlung.

Bschreibung

Sie liegt direkt hinter dem Bahnhof Durlach und wurde 1404 erstmals urkundlich erwähnt. Damit ist sie nicht nur die älteste Mühle Durlachs, sondern vermutlich das älteste erhaltene Gebäude Karlsruhes überhaupt. Das Mühlrad befand sich auf der rückwärtigen Seite (dort floss bis zu ihrer Verlegung die Pfinz vorbei).

Im Innern findet sich die weitgehend erhaltene Mahlkammer. Auch Fenster- und Türgewände sind aus der Zeit vor dem großen Brand in Durlach 1689 erhalten geblieben.

Geschichte

Ab 1795 gehörte sie dem Bäcker Johann Netzeba, die sie später an den Müller Steinle verkaufte. Als die Bahnlinie verlegt wurde, kaufte die Großherzoglich-Badische Bahnverwaltung das Gebäude.

Wie in der Chronik Durlach (S. 195) nachzulesen ist, hatte das Gelände früher eine alte Toreinfahrt.

Vor etwa zwanzig Jahren war die Neuapostolische Kirche Eigentümerin des Gebäudes, sie hat es inzwischen an einen privaten Eigentümer verkauft. Seit Mitte 2011 wurde das Gebäude umgebaut bzw. saniert.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

(H)  nächste Haltestelle: Bahnhof Durlach   

Siehe auch