Manfred König

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Manfred König

Manfred König (* 21. Mai 1933) ist ein ehemaliger Kommunalpolitiker der Freien Wählervereinigung[1] und war der erste Realschulrektor der Realschule Linkenheim.

Leben und Wirken

Durch die Baden-Württembergische Landesregierung wurde 1966 im Schulentwicklungsplan II Linkenheim als Standort des ersten Realschulzuges in einer Landgemeinde des damaligen Kreises Karlsruhe festgesetzt und am 9. September 1968 begann der Unterricht unter Leitung von Manfred König an der Grund- und Hauptschule Linkenheim. 1971 wurde der Realschulzug aus der Grund- und Hauptschule organisatorisch ausgegliedert und zur selbständigen Realschule unter einem eigenen Schulleiter erhoben. 1975 bezog die Schule ihr eigenes Schulhaus in der Virchowstraße.

Von 1968 bis 1974 saß Manfred König im Gemeinderat von Hochstetten und anschließend – nach dem Zusammenschluss mit Linkenheim – von 1975 bis 1994 im Gemeinderat von Linkenheim-Hochstetten.

Dem Kreistag des Landkreises Karlsruhe gehörte Manfred König vom 19. Mai 1983 bis zum 27. Oktober 1984 als Nachrücker an. Bei der Kreistagswahl 1984 wurde er für den Kreistag vom 28. Oktober 1984 bis zum 22. Oktober 1989 gewählt.

Nach Antritt seines Ruhestandes (1996) verfasste Manfred König zahlreiche Vorträge für den 1994 gegründeten Freundeskreis Heimatgeschichte sowie das Buch „Hochstetten 1103 bis 2003 – Ereignisse, Schicksale und Zusammenhänge aus der Geschichte eines badischen Dorfes“ (ISBN 3-925521-96-8)

Fußnoten

  1. Seite 169 in: „25 Jahre im Landkreis Karlsruhe“ : 1973–1978; Rückblick und Ausblick, Wahlen und Abgeordnete, Struktur und Aufgaben / bearb. von Bernd Breitkopf. Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe, Band 2. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1998. ISBN 3-929366-92-4