Lautenbach

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

Wechseln zu: Navigation, Suche

Bild:Disambig-50px.png Dieser Artikel beschreibt einen Stadttteil im Kreis Rastatt. Für die Gemeinde im Ortenaukreis, siehe Wikipedia..

Lautenbach, Lautenfelsenstraße
Lautenbach, Lautenfelsenstraße
Lautenbach, Blick vom Weg zum Lautenfelsen
Lautenbach, Blick vom Weg zum Lautenfelsen
Lautenbach, Blick vom Lautenfelsen
Lautenbach, Blick vom Lautenfelsen
Lautenbach
Lautenbach

Lautenbach ist ein Stadtteil von Gernsbach im Murgtal, Landkreis Rastatt. Das Dorf ist seit der Verwaltungsreform 1973 der kleinste Teilort von Gernsbach. Es wurde von Bauern gegründet. Diese mussten zunächst die dichten Wälder roden. Der Wald gab der Bevölkerung Arbeit und lieferte Material für Pechsieder und Köhler.

Sehenswürdigkeiten/Ausflugsziele

Der 2. Juli

Der 2. Juli ist in Lautenbach ein ganz besonderer Feiertag, der an eine schreckliche Seuche erinnert. Diese Seuche wütete im ganzen Murgtal. Es handelte sich vermutlich um eine Art Nervenfieber, für das es zur damaligen Zeit noch keine Behandlung oder gar Heilung gab. Deshalb mussten in dem kleinem Dorf Lautenbach 61 Menschen - zumeist Männer - an der Seuche sterben, dies geschah von Januar 1834 bis März 1835. Die Lautenbacher, die überlebt hatten, legten aus diesem Grund ein Gelübde ab, jedes Jahr zur Mariä Heimsuchung einen Feiertag einzurichten, wenn diese Seuche denn endlich aufhören würde. Sie ging dann tatsächlich in Lautenbach und im übrigen Tal vorüber. Die Lautenbacher veranstalten seitdem eine Prozession zur Illertkapelle und "enthalten sich jeder knechtischen Arbeit". Die Lautenbacher Schüler dürfen sich entscheiden, ob sie in die Schule gehen oder an der Prozession teilnehmen.

Gernsbacher Stadtteile
Gernsbach, Hilpertsau, Lautenbach, Obertsrot, Reichental, Scheuern und Staufenberg sind die Stadtteile von Gernsbach.
Persönliche Werkzeuge