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Karlsruher Tulpenbuch

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Karlsruher Tulpenbuch, Blatt 31
Karlsruher Tulpenbuch, Blatt 31

Das Karlsruher Tulpenbuch ist ein digitalisiertes Buch mit Zeichnungen von Tulpen um 1730.

Karl Wilhelm von Baden-Durlach war bekennender Blumenfreund, hatte zuletzt etwa 5000 verschiedene Tulpensorten in seinem Garten, als er bei der Gartenarbeit starb.

Er wollte den Blumen, vor allem den Tulpen, Dauer verleihen und ließ sie daher malen. So entstanden etwa 6000 Pflanzenaquarelle, überwiegend Tulpen-Abbildungen, jedoch existieren die meisten davon nicht mehr. Vier von 20 Großbänden haben nur den Zweiten Weltkrieg überlebt, zwei davon gehören zur Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek, die anderen zwei dem Generallandesarchiv.

Die Badische Landesbibliothek bewahrt unter der Signatur KS Nische C 13 einen Band mit 72 Blumendarstellungen aus der Zeit Karl Wilhelms (etwa 1730) auf, hat das Werk aber auch digitalisiert, so dass es über u. g. Weblink erreichbar ist.

Maler der Blätter waren verschiedene Personen, z.B. August Wilhelm Sievert (1709-1750), dessen Vater bereits Gärtner der badischen Markgrafen war.

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