Golfanlage Batzenhof

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Auf dem Betriebsgelände der Maffeischen Gutsverwaltung und des heutigen Batzenhofes bei Hohenwettersbach, ist die Golfanlanlage Batzenhof mit zwei Golfplätzen geplant.

Bauplanung

Das Regierungspräsidium hat das Raumordnungsverfahren im Sommer 2007 abgeschlossen. Die Stadt Karlsruhe erstellt einen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Die Maffeische Gutsverwaltung plant auf ihrem Gelände und auf dem Gelände des Batzenhofes zwei Golfplätze auf einer Fläche von 120 ha anzulegen. Eine 9-Loch-Anlage für die Öffentlichkeit und eine 18-Loch-Anlage für einen geschlossenen Benutzerkreis mit Clubheim, Gastronomie und Parkplatz. Zu diesem Zweck sollen Gebäude des Batzenhofes aus-/umgebaut werden. Das Gelände erstreckt sich von Hohenwettersbach, entlang der Autobahn Richtung Stupferich / Palmbach, sowie bis an den Rand des Thomashofes.

Es wird mit einem täglichen Fahrzeugaufkommen von ca. 400 Autofahrten gerechnet. Umstritten ist die Zufahrt zum Golfgelände. Möglichkeiten bestehen aus Richtung Hohenwettersbach (Lindenstraße - Batzenhofweg), aus Richtung Durlach (Kreisstraße 9654) über den Thomashof, sowie aus Richtung Palmbach, bei der Fa. PI, entlang der alten Ochsenstraße.

Das Regierungspräsidium hat sich als Hauptzufahrtsstraße für die Zufahrtsvariante, beginnend bei der Anschlussstelle Karlsbad, über die L 623 am Ortsrand von Palmbach (bei Fa. PI), und die Ochsenstraße (Gemarkung Stupferich) zum Batzenhof festgelegt, da dies der kürzeste Weg von der Autobahn für auswärtige Besucher sei. Hierzu soll der bisherige Feldweg "Ochsenstraße" mit Ausweichbuchten ausgebaut und mit einem zusätzlichen Fußweg für Spaziergänger versehen werden.

Vom Hohenwettersbacher Ortschaftsrat, sowie vom Wettersbacher Ortschaftsrat wird die Öffnung aller drei Zufahrtsvariante favorisiert, damit sich das Verkehrsaufkommen verteilt. Vom Stupfericher Ortschaftsrat werden die Zufahrten über den Thomashof und über die Ochsenstraße abgelehnt.

Die Bewässerung der Anlage erfolgt über einen Brunnen, aus dem Wasser in einen anzulegenden See gepumpt wird, aus dem wiederum tagsüber die Anlage bewässert werden kann. Die Bohrerlaubnis für den Brunnen liegt vor, laut Gutachten ist in 80 bis 130 Metern Tiefe genügend Wasser vorhanden. Die gesamte Anlage ist als Landschaftsgolfplatz geplant. Dies bedeutet eine intensive Nutzung des Geländes von ca. 1/3 und eine extensive Nutzung von ca. 2/3 der Gesamtfläche.

Es wird davon ausgegangen, dass die Karlsruher Höhenstadtteile von der Golfanlage profitieren werden.

Lage

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