Richard Zimmermann

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Richard Zimmermann (* 10. Oktober 1817 in Königheim; † 13. Juni 1892 in Bruchsal) war Pfarrer in Bretten und an der Kirche St. Peter (Bruchsal).

Leben und Wirken

Zimmermann kam 1817 als Sohn des Schuhmachers Georg Josef Zimmermann und seiner Frau Franziska zur Welt.

Nach der Priesterweihe, die er am 5. September 1840 erhielt, folgten Vikariatsstationen in Grünsfeld, Hardheium und Mannheim. 1946 trat er dann 1846 in Neckarelz seine erste Pfarrstelle an.

Im Februar 1852 übernahm er die Pfarrei in Bretten, wo er neben seiner Tätigkeit als Pfarrer auch eine Laufbahn im Schuldienst einschlug: 1857 zum stellvertetenden Dekan ernannt, wurde er 1862 großherzoglicher Bezirksschulvisitator für den Bezirk Eppingen. 1864 übernahm er zusätzlich noch den Bezirk Bretten, ehe noch im selben Jahr die großherzogliche Schulaufsicht beendet wurde.

Ebenfalls 1864 wurde er im April großherzoglicher Religionsprüfungskomissar und im Mai Kämmerer des Bruchsaler Landkapitels (das Bretten mit einschloss).

1866 war er dann großherzoglicher Schulinspektor für Religionsunterricht.

Nächste berufliche Station wurde das Pfarramt an der Bruchsaler Peterskirche, das er im Februar 1870 antrat. Dort begann er, eine Chronik über die Pfarrei zu verfassen. Ab 1879 war er auch Dekan in Bruchsal.

Kurz nach der Feier seines goldenen Priesterjubiläums verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Er starb am 13. Juni 1892 an „Gehirnerweichung“ und wurde zwei Tage später in Bruchsal beigesetzt.

Ehrungen