Philipp von Villiez

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Grab
Château des Carrières

Freiherr Philipp v. Villiez (* 29. August 1872 in Flensburg, Königreich Preußen; † 20. August 1914 in Schloss Carriere[s], Niederweiler[1], im Reichsland Elsass-Lothringen) war ein Königlich preußischer Offizier.

Baron v. Villiez fiel zu Beginn des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) als Hauptmann und Kompaniechef im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 neun Tage vor seinem 42. Geburtstag und wurde auf dem Karlsruher Hauptfriedhof bestattet.

Seine Grabinschrift lautet:

Philippp Freiherr von Villiez
Hauptmann und Kompaniechef im Badischen Leib-Grenadier-Regiment
geb. 29. Aug 1872
Er starb den Heldentod in Schloss Carriere, Niederweiler, am 20. August 1914 wenige Stunden vorher an der Spitze seiner 5. Kompanie bei Bruderdorf tödlich verwundet.

Freiherr v. Villiez kam 1902, damals Oberleutnant, ins Leibgrenadierregiment und ist einer von mehreren Angehörigen des Adelsgeschlechts Villiez, die Offiziere in dem Regiment waren.

Hauptmann v. Villiez hinterließ seine Witwe Augusta v. Villiez (1887–1973), geborene Recken, die sich nach seinem Tode wieder verheiratete und ihren Mann um fast 60 Jahre überlebte. Als Augusta v. Mauch starb sie 1973 im Alter von 85 Jahren.

In der Grabstätte auf dem Hauptfriedhof sind außer Philipp und Augusta v. Villiez auch die beiden im Kindesalter verstorbenen Georg v. Villiez (1907–1908) und Philipp-Michael v. Villiez (1941–1945) bestattet.

Archivalien

Das Karlsruher Stadtarchiv verwahrt in seiner Plan- und Bildersammlung ein von Hofphotograph C. Ruf, Freiburg i. Breisgau, aufgenommenes s/w-Photo (StadtAK 8/PBS III, o0800), das Villiez in Uniform (Gesellschafts- oder Paradeanzug, d.h. Waffenrock mit Epauletten und Auszeichnungen) zeigt.

Fußnoten

  1. heute Niderviller in Frankreich. Siehe dazu: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Niderviller“