Michaelstunnel

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Nordportal des Tunnels. Im Hintergrund das Festspielhaus
Das Südportal des Tunnels.
Zwischenausgang

Der Michaelstunnel ist ein Tunnel in Baden-Baden. Die Straße die ihn durchquert ist die B500.

Verlauf und Eigenschaften

Die Länge des zweispurigen Gegenverkehrstunnels beträgt 2.544 Meter. Er nimmt im Wesentlichen den Verkehr vom Zubringer Weststadt zum Schwarzwald hin auf. Das Nordportal liegt in der Nähe des Festspielhauses; von dort schwenkt die Trasse westlich ab und unterquert den Friesenberg und im Anschluss daran die Oos und die Gönneranlagen. Etwas südlich der russischen Kirche liegt das Südportal im Bereich der Lichtentaler Straße. Der Tunnel hat fünf Notausgänge, die über Treppenhäuser und Stollen nach außen führen.

Geschichte

Am 5. Dezember 1989 wurde der Michaelstunnel zur Entlastung der Baden-Badener Innenstadt eröffnet.

Ab dem 16. Januar 2006 war der Michaelstunnel komplett gesperrt, da die Sicherheits- und Steuertechnik des Tunnels komplett erneuert wurde. Der Abschluss der 2,3 Millionen Euro teuren Sanierungsmaßnahme war Ende Februar 2006 vorgesehen. Aufgrund eines Defektes an der Lüftungsanlage war der Michaelstunnel im Januar 2009 wieder gesperrt.

Zwischen dem 1. August 2011 bis 31. Juli 2012 war der Tunnel wegen Nachrüstungsarbeiten gesperrt. Es wurden fünf zusätzliche Notausgänge errichtet sowie zwei weitere Rettungsstollen gebaut. Zudem wurde die Betriebs- und Sicherheitstechnik nachgerüstet. Die Kosten in Höhe von etwa 28 Millionen Euro hat der Bund übernommen. Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, wurden von der Stadt Baden-Baden mehrere Umleitungsstrecken eingerichtet und die Verkehrsführung in der Innenstadt teilweise verändert.

Name

Der Tunnel ist benannt nach dem Fürsten Michael Stourdza.