Markgräflich-Hochbergsches Palais

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Vorderseite des wiederaufgebauten Palais
MARKGRÄFLICH-HOCHBERGSCHES PALAIS.jpg
Das zerstörte Palais. Im Hintergrund sichtbar die Bäume des markgräflichen Gartens

Das Markgräflich-Hochbergsche Palais, oft nur „Markgräfliches Palais“ genannt, befindet sich am Rondellplatz. Es gehört seit 2021 der Karlsruher PSD Bank.

Geschichte

Das Gebäude wurde von 1803 bis 1814 vom damaligen Architekten Friedrich Weinbrenner erbaut. Großherzog Karl Friedrich ließ es für die Söhne seiner zweiten Gattin, (der im Volk unbeliebten) Reichsgräfin Luise Karoline von Hochberg, erbauen.

Einen ausgedehnten Zier- und Nutzgarten hatten die Hofgärtner um das Jahr 1800 angelegt. In einer Stadtbeschreibung von 1858 heißt es dazu „Sechs korinthische Säulen bilden einen Porticus, zu welchem man beiderseits auf Stufen hinaussteigt, und tragen einen geschmackvollen Fronton“.

Im Zuge des ersten großen Luftangriffes auf Karlsruhe wurde das Palais am 3. September 1942 weitgehend zerstört.

1960 wurden die Reste abgebrochen und bis zum Jahr 1963 unter Bewahrung der erhalten gebliebenen klassizistischen Fassade für die Zentralkasse Südwestdeutscher Volksbanken AG durch die Architekten Möckel & Schmidt wiederhergestellt. Auf die Rekonstruktion der Seitenflügel wurde verzichtet.

Zwischenzeitlich gehörte es der BBBank, die es im Sommer 2021 an die PSD Bank verkaufte. Die Stadt Karlsruhe war auch interessiert, kam aber nicht zum Zug.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

Weblinks