Ludwig Böer

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Ludwig Böer (* 11. Oktober 1900 in Wohlau/Schlesien; † 16. September 1987 in Bruchsal) war Pädagoge und Schriftsteller.

Leben und Wirken

Jugendjahre verbrachte er in Schwedt an der Oder, wo er 1920 auch sein Abitur ablegte. In Breslau und Prag studierte er Deutsch, Geschichte, Kunst und Kunstgeschichte, legte 1929 und n1931 die Prüfungen ab. Es folgten erste Lehrerstationen in der Region, eher er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Er geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er floh und zunächst in Bayern Unterkunft fand.

Ab 1948 war er dann in Bruchsal als Lehrer tätig. Zunächst am St. Paulusheim, ab 1952 am Justus-Knecht-Gymnasium in den Fächern Sport, Deutsch und Geschichte. In den 1960er Jahren engagierte er sich im Personalrat der Schule. Nach seiner Pension 1966 blieb er noch ein Jahr als Nebenlehrer an der Schule. Zur selben Zeit begann er Fachartikel zu heimatkundlichen Themen zu veröffentlichen. Viele seiner Beiträge, die großteils in der Zeitschrift für Kultur und Heimatgeschichte erschienen, drehten sich um kirchliche und kunstgeschichtliche Themen aus Bruchsal und Umgebung. Daneben schrieb er auch Beiträge zur Geschichte seiner Geburtsregion.

Er war verheiratet und hatte 5 Kinder.

Ehrungen