Knaudenheim

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Der ehemalige Ort Knaudenheim liegt am Rußheimer Altrhein auf der Gemarkung Philippsburg.

Das Dorf lag direkt am damaligen Rhein.

Geschichte

Die fränkische Siedlung Knaudenheim wird erstmalig im Jahre 784 im Lorscher Codex erwähnt. Es lag am damilgen Rhein, was wiederholt zu Hochwasserproblemen führte. Besonders in den Jahren 1577, 1615, 1656 und 1737 sorgte das Rheinhochwasser für große Not, als wiederholt Menschen und Tiere ums Leben kamen.

1750 wurde der Knaudenheimer Damm nach einem Streit mit den Nachbargemeinden zerstört und nicht wieder instand gesetzt. In der Folge kam es nach wochenlangen Regenfällen im Sommer 1758 erneut zu einem schweren Hochwasser. Mit Hilfe von Fürstbischof Franz Christoph von Hutten wurde das Dorf am 17. August 1758 umgesiedelt und erhielt den Namen Neu-Knaudenheim, und später Huttenheim.

Denkmal

Denkmal von 1858

Im Jahre 1858 errichtet die Gemeinde Huttenheim (Neu-Knaudenheim) ein Denkmal in der ehemaligen Ortsmitte und bedankte sich damit bei Franz Christoph von Hutten, der die Umsiedlung unterstützte. Ein identisches Denkmal befindet sich in der Huttenheimer Ortsmitte.

Denkmalsinschrift

         Hier
     ist die Mitte
     unseres alten
         Ortes
      Knaudenheim.
        ______
Wegen fortwährender Wassergefahr
verlegte denselben heute vor hundert
Jahren unser hochherziger Landesherr
der Cardinal-Fürstbischof
Fr: Chr: von Hutten,
an die jezige Stelle
dem Andenken des edlen Fürsten
u: ihrer Vorfahren sezte heute diesen
Stein die dankbare Gemeinde
Huttenheim am 17 August
         1858.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

Weblinks