Bickesheim

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Wallfahrtskirche Maria Bickesheim
Kloster Maria Bickesheim

Bickesheim ist ein historisches Dorf, welches schon im 16. Jahrhundert in der Gemeinde Durmersheim aufgegangen ist.

Geschichte

Bickesheim und Durmersheim waren bis in das Spätmittelalter zwei eigene Dörfer, welche nach und nach entlang der heutigen Hauptstraße zusammenwuchsen. Hierbei handelt es sich bei Bickesheim um den nördlichen Stadtteil, der vor allem für das Bickesheimer Kloster bekannt ist.

Die Grenze zwischen Bickesheim und (Alt)Durmersheim verlief in Höhe der Hauptstraße etwa 200m südlich der heutigen Aral-Tankstelle.

Die Speyerer Straße war damals noch eine Umgehungsstraße des Gesamtortes.

Heutige Lage

Bickesheim bildet keine eigene Verwaltungseinheit, auch die Grenzen sind nicht klar definiert. In der Regel wird unter Bickesheim der 300-500m Umkreis um das Bickesheimer Kloster gemeint. Namensgebend sind der Bickesheimer Platz, eine Art Marktplatz neben dem Kloster, und der Bickesheimer Buckel, der Gestadebruch, ab welchem die K 3721 beginnt und nach Westen führt.

Die westliche Grenze bildete höchstwahrscheinlich der Federbach. Diesem parallel verläuft auch die Grenzstraße, die daher ihren Namen haben könnte. Westlich davon war die nächste Ortschaft – im Mittelalter – erst Würmersheim, dazwischen befanden sich teilweise sumpfige Wälder.

Viele Gebiete im Norden Durmersheims wie z.B. das Wohngebiet um den Nordring oder Auf den Heilberg entstanden lange nach dem historisch als eigenes Dorf existierenden Bickesheim. Daher werden sie im Volksmund selten zu Bickesheim gezählt.

Trivia

An der Autobahn A5 steht, von Süden kommend etwa 2 km vor der Abfahrt Rastatt Nord, ein braunes Hinweisschild, das auf die Wallfahrtskirche in Durmersheim hinweist.