Lorenz Schüßler

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Lorenz Schüßler (* 16. Oktober 1755 in Dudenhofen/Pfalz; † 13. August 1825 in Bruchsal) war ein römisch-katholischer Geistlicher, der vor allem durch seine Tätigkeit in Bruchsal bekannt ist.

Er war der Sohn des in Dudenhofen lebenden Schneiders und Gerichtsschreibers Joseph Schüßler und Elisabetha Schröck. Die Priesterweihe erhielt er 1778. Seine erste Pfarrstelle übernahm er 1791 im pfälzischen Hauenstein. Infolge des Ersten Koalitionskrieges musste er nach Großweier fliehen. Danach wurde er als Pfarrverweser nach Forst eingesetzt, bis er im Juni 1792 erster Pfarrer der neu gegründeten Gemeinde der Kirche St. Paul wurde. Schon sehr früh beschrieb er detailiert die zahlreichen baulichen Mängel des Gebäudes und machte auch konkrete Verbeserungsvorschläge.

Im November 1808 wurde er Pfarrer an der Stiftskirche Unsere Liebe Frau. Nach einem Schlaganfall an Ostern 1824 ging er am 24. September des selben Jahres in Pension. Am 18. August 1825 starb er am frühen Nachmittag in Bruchsal, wo er zwei Tage später beigesetzt wurde.

Ehrungen

  • Ernennung zum Geistlichen Rat