Hörnerichsage

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Hörnerichdarstellung im Murggarten Forbach

Die Sage des Hörnerich ist eine Geschichte, die in Forbach spielt.

Inhalt

Es geht in dieser Sage um den Gausbacher Bürger Berthold, der von der Arbeit im Gasthaus "Krone" nach Hause gehen wollte. Als er an die Murg kam, fand er dort nicht wie erwartet die Brücke sondern einen tiefen Abgrund. Also wandte er sich um, doch statt der Straße befand sich dort nun ebenfalls ein Abgrund. Ratlos was er tun sollte betete er und verlor den Halt, so dass er abstürzte und schließlich an der Murg landete. Sein letzter Gedanke war "Bloß nicht ertrinken".

In diesem Moment hörte er eine tiefe Stimme neben sich sagen "DÖS SOLLSCH AU GAR NIT!" und sah ein Wesen mit feurigen Augen und zwei Hörnern, der ihn packte, zur Murgbrücke brachte und am Ufer absetzte. Gleichzeitig erscholl ein Lachen vom nahegelegenen Heulerberg.

Kurz darauf kam aus Forbach ein Wagen, den Berthold hilferufend anrief. Er spürte wie er gepackt wurde und in den Wagen gezogen wurde, ohne zu sehen wer oder was ihn packte. Der Wagen fuhr mit großer Geschwindigkeit davon, und Berthold bemerkte, dass keine Pferde vor den Wagen gespannt waren. Als er schließlich vom Wagen gestoßen wurde, befand er sich auf dem Latschigfelsen, von wo er aus in tiefer Nacht zu Fuß nach Gausbach laufen musste