Urkunden Gernsbach

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Die Originalurkunden der Stadt Gernsbach stammen aus den letzten sechs Jahrhunderten. Die älteste Urkunde ist eine Abschrift aus dem Jahre 1398 – das Original ist nochmals 100 Jahre älter – und betrifft den Verkauf von Loffenau an das Kloster Herrenalb, um Weide- und Holznutzungsrechte zu regeln. Zwei Urkunden aus den Jahren 1417 und 1418 belegen Steuerbefreiungen nach dem verheerenden Stadtbrand und geben Hinweise auf das Stadtrecht.

Die Urkunden lagern normalerweise im Tresor der Sparkasse Rastatt/Gernsbach.

Im Januar 2008 wurden sie durch das Stadtarchiv Gernsbach gescannt; eine Spezialfirma reiste mit einem transportablen und teuren Buchscanner an. Zur Sicherheit wurden außer Bildern auch noch Mikrofilme zur Langzeitarchivierung hergestellt. Dieser Vorgang ist aber noch nicht abgeschlossen. Ob und wann die Scans im Internet zu finden sein werden, ist noch nicht entschieden.

Beim Digitalisieren wurde zudem ein sehr altertümlich wirkendes Notenblatt entdeckt, das nun von der Handschriftenabteilung der Badischen Landesbibliothek untersucht wird.

Damit sind die Digitalisierungsprojekte der Stadt Gernsbach noch nicht abgeschlossen: geplant ist noch, Unterlagen des städtischen Bauamtes wie Bebauungspläne zu scannen. 2006 wurden bereits 40.000 Gernsbacher Meldekarten der Jahre 1900 bis 1970 digitalisiert.