Kugeldenkmal

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Das Kugeldenkmal befindet sich auf dem Marktplatz in Philippsburg. Es erinnert an die Bombardierung der Festung Philippsburg im September 1799.

Es besteht aus einer zur Pyramide geformten Auftürmung von symbolischen Mörser- und Kanonenkugeln. Diese befindet sich auf einem steinernen Sockel, auf dessen Vorderseite die Inschrift

     ZUR
 ERINNERUNG
AN DAS LETZTE
 BOMBARDEMENT
DER REICHS UND
GRENZ FESTUNG
 PHILIPPSBURG
VOM 6. BIS 12.
SEPTMBER 1799

angebracht ist. Auf der Rückseite befindet sich die Inschrift

   ERRICHTET
   UNTER DER
 SEGENSREICHEN
   REGIERUNG
DES GROS HERZOGS
   LEOPOLD
    1846

Geschichte

Das Denkmal wurde im Jahr 1846 errichtet. Die Finanzierung wurde mit 151 Gulden aus Spenden getragen, per Gemeinderatsbeschluss vom 18. April 1846 trug die Stadt Philippsburg die übrigen 153 Gulden. Dies war möglich weil die Stadt zum ersten mal seit 47 Jahren, also seit Zeit der Bombardierung, an die das Denkmal erinnert, schuldenfrei war.

1958 wurde es im Zuge der Umgestaltung des Marktplatzes von seinem bisherigen Standort entfernt und zunächst an die Ecke Udenheimer Straße / Zeughausstraße versetzt, bevor es seinen heutigen Standort erhielt.

Lage

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