Georg Adam Lang

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Georg Adam Lang (* 1. September 1734 in Linkenheim, † 6. April 1774) war „Bienenvater“ und Dammwart in Linkenheim.

Lang machte 1773 den Vorschlag, ein Gebiet in der Linkenheimer Rheinniederung besser zu entwässern und durch den Bau eines Damms gegen Überschwemmungen des Rheins zu schützen. Dadurch sollte ein Gebiet von knapp 200 Hektar, das bislang von Altrheinarmen sowie Wald- und Weideflächen eingenommen worden war, als Äcker und Wiesen nutzbar werden. Die Vorschläge Langs fielen in eine Zeit, in der Markgraf Karl Friedrich von Baden die Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche anstrebte. Ihre Umsetzung erfolgte ab 1774; einem Protokoll von 1781 zufolge wurde die von Lang überschlagene zusätzliche Nutzfläche fast erreicht.[1]

Ehrungen

Obelisk

Auf der Linkenheimer Gemarkung steht das Georg-Adam-Lang-Denkmal aus dem Jahre 1775.

Die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten hat die Georg-Adam-Lang-Straße nach ihm benannt.

Literatur

  • Fritz Mack „G. A. Lang. Ein verdienstvoller Bürger Linkenheims“ und „G.A. Lang. Der Bienenvater“ , Vorträge veröffentlicht in „Anno Dazumal“ Heft 3 (1999)

Einzelnachweise

  1. Heinz Musall: Die Entwicklung der Kulturlandschaft der Rheinniederung zwischen Karlsruhe und Speyer vom Ende des 16. bis zum Endes des 19. Jahrhunderts. (=Heidelberger geographische Arbeiten, Heft 22) Georgraphisches Institut der Universität Heidelberg, Heidelberg 1969, S. 168f.