Gefallenendenkmal Bietigheim

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Das Gefallenendenkmal der Gemeinde Bietigheim (Baden) ist ein Denkmal für die im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) umgekommenen Soldaten. Es darf nicht mit dem nach dem Deutsch-Französischen Krieg und der Reichseinigung (1870/’71) errichteten Kriegerdenkmal verwechselt werden.

Beschreibung

Das Denkmal aus hellgrauem Stein steht auf einem breiten viereckigen flachen zweistufigen Podest aus dem gleichen Stein wie das Denkmal selbst. Das eigentliche Denkmal besteht aus einem vierckigen Sockelquader und darauf eine hohe Stele, die sich aus acht gleichhohen Steinblöcken zusammensetzt. Die Breite der Stele entpricht etwa einem Drittel der Breite des Sockelquaders.

Im oberen Drittel umläuft den Sockel ein Band aus Metall, darauf an an allen vier Seiten des Denkmals jeweils mittig aufgesetzt eine rechteckige (Querformat) Metallplatte.

Vom Typus her (steinerne hohe graue Stele) ähnelt das Denkmal zwei bekannten Karlsruher Denkmälern, die ebenfalls nach dem Ersten Weltkrieg errichtet wurden: dem Leibgrenadierdenkmal und noch mehr dem Feldartilleriedenkmal.

Das Denkmal wurde in der „Zwischenkriegszeit“ nach dem Ersten (1914 bis 1918) und vor dem Zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945) errichtet und listet an den Seiten und auf der Rückseite die gefallenen Bietigheimer namentlich jeweils mit Zu- und Vorname auf. Die Namenslisten sind in Gruppen aufgeteilt: chronologisch nach Kriegsjahr und innerhalb eines Jahres in alphabetischer Reihenfolge nach dem Familiennamen.

Inschriften

Vorne auf dem Denkmal befindet sich oben über die drei obersten Segmente ein mit der Spitze nach oben zeigendes Schwert und unten auf den drei untersten Segmenten der Stele die Inschrift

EWIG / LEBEN / UNSERE / HELDEN / DES WELT- / KRIEGES / 1914-18 / IN UNSE- / REM GE- / DENKEN

(„Ewig leben unsere Helden des Weltkrieges 1914–’18 in unserem Gedenken“)

Darunter ist auf dem Sockel im oberen Drittel desselben mittig eine Zusatztafel aus Metall angebracht mit der Inschrift „Den Lebenden zur Mahnung“.

Das Pendant auf der Rückseite trägt die Jahreszahlen

1914
1918

Auf der Stele befinden sich hinten die Namen der Gefallenen der Jahre 1914 und 1915; die Namen der in den übrigen Kriegsjahren Gefallenen befinden sich auf den Seiten.

Lage

Das Denkmal hinter Bäumen „versteckt“, überragt von der Kirche

Das Denkmal befindet sich hinter der Heilig-Kreuz-Kirche auf dem Platz (/Grünanlage) zwischen der Kirche und der Malscher Straße.

Dieser Ort im Stadtplan:

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Geschichte: Wann genau errichtet (/eingeweiht)?, ausführender Betrieb?
Beschaffenheit / Beschreibung: genauer Art des Materials (welcher Stein?),
Maße (insbesondere Höhe der Stele und Gesamthöhe des Denkmals);
Texte der Inschriften und Tafeln an den Seiten sowie die Namen auf der Rückseite

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