Fahrkartenautomat

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Fahrkartenautomaten gibt es bei den Verkehrsbetrieben sowie bei der Deutschen Bahn.

Verkehrsbetriebe

Das erste Modell

Mechanisches Gerät der VBK mit Handkurbel

20 Jahre lang gab es kleine mechanische Geräte mit Handkurbel, hier konnte man 5 DM einwerfen, dreimal kurbeln und bekam eine Streifenkarte, bei der man pro Fahrt eine gewissen Anzahl an Streifen entwerten musste.

Erste elektronische Modelle

in Spöck

1986 wurden die ersten elektronischen Ticketautomaten in Karlsruhe aufgestellt, die ebenfalls gelb waren und bunte Knöpfe für den Kauf von verschiedenen Tickets.

Nächste Generation

Die ältere Generation der Automaten sind ebenfalls in einem gelben, rund zwei Meter hohen Gehäuse untergebracht und verfügen über zahlreiche Tasten, mit denen die zu kaufende Fahrkarte gewählt werden kann. Diese Automaten nehmen Bargeld an und akzeptieren auch die bargeldlose Geldkarten-Funktion der ec-Karte.

Die neueren Geräte sind grau mit einem roten Dach und bieten die Möglichkeit, mit Karte zu bezahlen. Sie werden per Touchscreen bedient.

Die Verkehrsbetriebe betreiben Anfang 2014 in ihrem Bereich 147 Automaten.

Geräte ab 2015

VBK, AVG und die Baden-Baden-Linie (BBL) hatten im Herbst 2013 den Auftrag für neue Geräte europaweit ausgeschrieben. Nach dem Ende der Ausschreibung sollen 113 Geräte bestellt werden, die den neuen Richtlinien, den Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI)[1], gerecht werden. So darf die obere Kante des Bedienfeldes nicht höher als 1,2 Meter sein, damit es auch von Rollstuhlfahrern erreicht werden kann. Die Geräte sind dann auch mit UMTS ausgestattet, um jederzeit den Betriebszustand auslesen sowie Datenupdates einspielen zu können.

Fußnoten