Bei der Wanne (Bretten)

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Die Siedlung Bei der Wanne ist ein Baugebiet in Bretten.

Geschichte

Sie entstand zwischen der Kernstadt und Ruit oberhalb des Ruiter Tals nach dem 2. Weltkriege für die Ansiedlung der Vertriebenen aus dem Sudetenland. Sie wurde mit staatlichen Mitteln gefördert.

Die Siedlung besteht aus einheitlichen freistehenden Häusern mit kleinem Gartengrundstücken, die den kinderreichen Familien eine neue Heimat bieten konnte. Die Straßen waren bewohnerfreundlich angelegt, da in der Regel damals keine Kraftfahrzeuge bei den Bewohnern vorhanden waren, so dass die Straßenbreite gering war und heute in der Regel auch keinen Durchgangsverkehr dulden. Sie waren in der damaligen Zeit auch als Spielstraßen und Straßen der Begegnung angelegt. Die Häuschen boten genügend Platz für kinderreiche Familien. Später bestand auch die Möglichkeit, durch Anbauten von Schuppen und Garagen, sowie Umbauten sich den höher werdenden Anforderungen an das Wohnen anzupassen.