Rittnerthof

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Hof des Rittnerthofs
Rittnerthof 2006

Der Rittnerthof ist ein landwirtschaftlicher Betrieb zwischen Durlach und Stupferich.

Gruppen im Rittnerthof

Hier ist auch der Reiterverein Rittnerthof e.V. beheimatet.

Der Freundeskreis „Öffentliche Uhren“ e.V. betreibt hier ein Uhrenmuseum.

Rastplatz Rittnerthof.

Es ist ein Rastplatz und Begegnungstätte am Museum für „Öffentliche Uhren“ mit allerhand Leckereien
eingebunden in das Projekt „ZeitGeist“ – ein Projekt von Menschen, mit Menschen, für Menschen
Öffnungszeiten: Samstag 14:00 bis 18:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 11:00 bis 18:00 Uhr (im Winter: 14:00 bis 18:00 Uhr)

Buddhistische Gruppe der Karma Kagyü Linie (Diamantweg), Rittnerthof

Herkunft des Namens

Die Bezeichnung "Rittnert" geht zurück auf den Personennamen "Rutenhard" oder "Ruttenhard". Aus dem Jahr 1404 ist urkundlich folgendes belegt: "die herschafft hat einen eigen walt zu Durlach der heisset der rutenhart".

Geschichte

Villa Merton

Die Hofanlage wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf Betreiben der Markgräfin Karoline Louise errichtet. 1902 erwarb der aus einer Frankfurter Bankiersfamilie stammende Eduard Merton das Gut und betrieb eine Pferdezucht. Er errichtete 1902 durch die Architekten Curjel & Moser das Gutshaus "Villa Merton", sowie 1903/05 Teile des Gehöfts. 1933 verkaufte der jüdischstämmige Merton das Gut an den Mannheimer Landwirt Dr. Fritz Gebhard. Um 1955 diente die Villa unter dem Namen "Waldfrieden" als Altersheim, 1956 übernahm der gebürtige Durlacher Walter Koppenhöfer mit seiner Frau die Geschäftsleitung. In Folge eröffnete Walter Koppenhöfer 1961 das Alten- und Pflegeheim Aaron an der naheliegenden Rittnertstraße. Die Villa Merton wurde in den Jahren um 1980 bis auf Mauerreste abgebrochen, das Gelände befindet sich heute auf dem Areal der durch den Flowtex-Skandal sogenannten ehemaligen "Villa Schmider".

Adresse

Rittnerthof
Jean-Ritzert-Straße 3
76227 Karlsruhe

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Weblinks