Ozonbelastung

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Ozon ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes, instabiles Molekül, das in der Nähe der Erdoberfläche zur Ozonbelastung des Menschen führt.

Ozon in der Atmosphäre

In der zweiten Schicht der Erdatmosphäre, der Stratosphäre, ist Ozon erwünscht, weil es dort das schädliche UV-Licht der Sonne absorbiert.

Ozon in Erdnähe

In Erdnähe bildet sich Ozon aus einer Reaktion zwischen Stickstoffdioxid und Sauerstoff unter dem Einfluss von UV-Strahlung. Die EU hat Richtwerte für die Ozonkonzentration festgelegt. Keine Gefahr für die Gesundheit besteht laut EU-Richtlinie durch Ozon unter einem Gehalt von 110 µg/m³. Ab einem Ein-Stunden-Mittelwert von 180 µg/m³ muss die Bevölkerung informiert werden. Ab ungefähr 200 µg/m³ Ozon können Symptome wie Tränenreiz, Schleimhautreizungen in Rachen, Hals und Bronchien, Kopfschmerzen, verstärkter Hustenreiz, Verschlechterung der Lungenfunktion auftreten.

Ozonmessung

In Karlsruhe gibt es drei Ozonmessstationen. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) veröffentlich die Messwerte auf ihrer Internetseite.

Weblinks