Kameradschaft Karlsruhe
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Freie Kameradschaft Karlsruhe ist Teil der neonazistischen Freien Kameradschaften, die sich in Baden-Württemberg und Bayern als Widerstand Süd vernetzt haben. Andere Namen sind Kameradschaft Karlsruhe oder Karlsruher Kameradschaft.
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Geschichte
Die Freie Kameradschaft Karlsruhe entstand 1993 – wie andere Freie Kameradschaften im ganzen Land – als durch Verbote mehrerer rechtsextremistischer Parteien und Neonazi-Organisationen, wie der Skinhead Kameradschaft Bad Herrenalb, eine Basis des rechten Randes weggebrochen war.
Die Kameradschaft Karlsruhe betrieb das "Nationale Infotelefon Karlsruhe" mit dem zu Demonstrationen mobilisiert wird, sowie (bis vor kurzem) die Webpräsenz "karlsruhernetzwerk.org".
Angehörige der Kameradschaft Karlsruhe verbreiteten auch unregelmäßig die Broschüre "Rote Socke", die ohne eigene Kommentierung Ausschnitte aus Publikationen des politischen Gegners über die rechte Szene reproduziert.
Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes hat die Kameradschaft Karlsruhe eine herausgehobene Position innerhalb der baden-württembergischen Kameradschaften. Die Kameradschaft kann im Großraum Karlsruhe derzeit etwa 100 Personen mobilisieren.
Aktionen
An Veranstaltungen der Kameradschaft Karlsruhe nahmen in der Vergangenheit bundesweit bekannte Rechtsextremisten wie Manfred Roeder, Friedhelm Busse,Yannick Wolpert, Christian Worch, Peter Naumann und Horst Mahler teil.
Es werden regelmäßig sogenannte "Kameradschaftsabende" durchgeführt, Rechtsschulungen und Vortragsveranstaltungen organisiert, oder man nimmt an überregionalen Aktivitäten wie an den "Rudolf-Heß-Gedenkveranstaltungen", Sonnwendfeiern und Skinkonzerten teil.
Demonstrationen
Die Karlsruher Kameradschaft veranstaltet auch Kundgebungen und Demonstrationen in Karlsruhe und Umgebung oder beteiligt sich an rechtsextremen Demonstrationen. Diese werden von größeren Gegendemonstrationen begleitet.
del.icio.us
Mr.Wong
