Eislaufhalle Rastatt

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Die Eislaufhalle Rastatt ist seit 2001 wegen Einsturzgefahr geschlossen.

Geschichte

Das 5.000 Quadratmeter große Grundstück wurde 1981 von der Stadt für 175.000 DM an einen Investor verkauft mit der Auflage, eine Eissporthalle zu errichten. Bereits 1983 wurde die Halle für vier Millionen Mark an den Pächter aus Achern verkauft.

1992 kam es zur ersten Zwangsversteigerung, der Wert der Halle wurde auf 6,6 Millionen Mark geschätzt. Es fand sich jedoch kein Bieter, auch bei den weiteren zwei Versteigerungen 1993 nicht, bei der das Mindestgebot bei 3,3 Millionen Mark lag. Auch 1995 platzte der Zwangsversteigerungstermin, unterdessen wollte die Stadt Rastatt aus dem Pachtvertrag aussteigen, den sie für die Dauer der Sommermonate abgeschlossen hatte. Dieser Streit endete erst 1999 vor dem Oberlandesgericht mit einem Sieg für die Stadt.

2000 gab es zwischenzeitliche Planungen, auf dem Gelände einen Supermarkt zu errichten: Ein Investor wollte die Halle für 1,75 Millionen Mark kaufen. Die Stadt Rastatt konnte dies verhindern. 2001 wurde bei der Halle schließlich Einsturzgefahr festgestellt.

Zukunft

Die Zukunft der Halle ist vollkommen offen, die Supermarktpläne wurden aufgrund eines Einzelhandelsgutachtens verworfen. Aufgrund der angespannten städtischen Situation ist eine Übername der Stadt eher unwahrscheinlich. Da die Technik der Halle veraltet ist, verbleibt wohl nur ein Abriss.

Lage

Sie befindet sich in der Friedrich-Ebert-Straße, Ecke Lützower Straße.

Dieser Ort im Stadtplan:

Literatur und Quelle

Bernd Kappler: Bei den Hecken an Eislaufhalle kein Prinz in Sicht in BNN Rastatt, 14. August 2010