Diskussion:Südstadt

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche

War die Südstadt nun getrennt oder geteilt? Und wenn getrennt, dann von was? Östlich von was befand sich der Güterbahnhof denn? Im Osten der Südstadt oder östlich des alten Hauptbahnhofs. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, dann kann ichs umformulieren. -- Bruce 09:09, 27. Okt 2005 (CEST)

Wenn man die heutigen Grenzen nimmt (gab's andere?) eher von den nördlichen Stadteilen getrennt. 100%-ig weiß ich nicht, aber wenn ich auf die Karte schaue... Ich habe das irgendwo mal gelesen und jetzt im Artikel Hauptbahnhof (historisch) nachgeschaut. --GDSk 09:15, 27. Okt 2005 (CEST)
Die Südstadt lag als "Eisenbahnerviertel" hinter den Bahngleisen und dem Hauptbahnhof. Die Bahngleise führten -wie teilweise im Artikel erwähnt- in etwa entlang der Beiertheimer Allee und entlang der heutigen Kriegstraße /Ludwig-Erhard-Alle
Der Gleisrückbau fand nach der Bahnhofsverlegung nur bis etwa Höhe Rüppurer Straße statt, dort wo sich heute das Gebäude mit dem Scheck-In-Markt und der Neubau der LBBW befindet, befand sich der Güterbahnhof als Kopfbahnhof
Der damalige Hauptbahnhof befand sich in etwa dort, wo heute das Badische Staatstheater steht -- Gogol 15:10, 28. Aug 2007 (CEST)
Getrennt oder geteilt? Wenn man die verschiedenen Artikel im Stadwiki über das Thema Eisenbahn mal alle anschaut, wird es klar, dass vor der Verlegung des Bahnhofs 1913 vom alten Standort an der Stelle des heutigen Staatstheaters an seinen gegenwärtigen Platz die Südstadt von der Hauptbahnlinie Mannheim - Graben - Blankenloch - Karlsruhe - Durmersheim - Rastatt völlig von der Stadt getrennt war. Diese Bahn fuhr nicht nur "etwa" durch die Beiertheimer Allee, sondern ziemlich genau dort. Am Konzerthaus bogen dann die Hardtbahn und die Maxaubahn von der Hauptlinie in die Mathystraße ab. Zusätzlich war die Südstadt von Stadtgarten, Vierordtbad und Festhalle durch die Albtalbahn abgetrennt, die durch die Ettlinger Straße lief und ihre Endstation etwa am Festplatz hatte. Allerdings befanden sich westlich der Ettlinger Straße erst in der Südweststadt wieder Wohnviertel. --Msohnius 15:25, 18. Mai 2009 (UTC)

Der Güterbahnhof befand sich an der heutigen Ludwig-Erhard-Allee - siehe auch von Steffelin - hinter einer Baumreihe. Hier wurden Sammelgüter angeliefert im Eingang und Ausgang.

Der alte Hauptbahnhof war dort wo heute das Staatstheater steht. Dafür wurde die Markthalle geopfert, die neben städtischen Behörden im alten Bahnhof untergebracht war, nicht dahinter. Der alte Bahnhof wurde zur Marthalle umgebaut, im alten Verwaltungsgebäude des Bahnhofs wurde z.B. die städtische Bibliothek untergebracht.

Das Ettlinger Tor befand sich direkt auf der Kriegsstraße und wurde nicht abgerissen, weil es nicht schön oder zeitgemäß war, sondern weil es dem Verkehr wie auch das Mühlburger Tor im Wege stand, als die Unterführungen gebaut wurden. Hier und am Karlstor waren die ersten Heuerampfel, die dem wachsenden Verkehr nicht gewachsen waren, so daß man sich füt Bundesstraße für zwei kreuzungsfreie Punkte entschied, denen die beiden Tore zum Opfer fielen.

In der Baumeisterstraße dem heutigen Caree war von Steffelin beheimatet, auch mit Stallungen für Pferde - Kaltblüter -, die die am Güterbahnhof ankommenden Waren neben anderen Gütern mit Gespannen verteilten, dies noch bis nach dem 2. Weltkriege.--tirili 21:03, 5. Feb. 2008 (CET)


Beitrag von 84.56.253.52 über Buffalo Bill

Zitat:


Benutzer Diskussion:84.56.253.52 aus dem Stadtwiki Karlsruhe, der freien Wissensdatenbank für Karlsruhe

Hallo, ich habe extra der Show einen eigenen Beitrag gewidmet und nicht im Südstadt Artikel geschrieben, auch deshalb, weil ich keine Quellen habe. In den Büchern, die ich in BLB geblättert habe, habe ich auch nicht gefunden. Welche ist Deine Quelle? Meine sind alle aus dem Internet und etwa widersprüchlich, die sind bei Buffalo Bill zu finden.

Sonst soll ich das Wort "angeblich" dazuschreiben und auf den anderen Artikel bei diesem Wort einen Link setzen, sorry. --GDSk 12:21, 5. Dez 2005 (CET)


Indianerbrunnen in Sücstadt - Südstadtindianer?

Z.B. die Jahresangaben sind unterschiedlich. Eine sicherere Quelle wäre ganz erwünscht. Kann das vielleicht irdendwo in einem Archiv stehen? Oder in einem Museum? --GDSk 12:27, 5. Dez 2005 (CET)

Südstadtindianer - hat dies irgendetwas mit dem Indianer - Brunnen zu Tun? Oder wurde der Brunnen eventuell deshalb gebaut? Falls jemand dies weiß, so kann er es noch im artikel über die Südstadt einfügen!!!
84.163.97.203 10:32, 16. Mai 2006 (CEST)
Steht im Artikel Brunnen (Südstadt).--GDSk 22:53, 17. Mai 2006 (CEST)

Künstler

Michael Böhm Kruscht 	 
Gestalter und Verpackungskünstler

hatte jemand zufällig plaziert in den Artikel gesxchrieben.

Das das so unmotiviert eingefügt wurde ist sicher Unsinn, allerdings sollte man evtl. wirklich einen Artikel über Michael Böhm (genannt: Kruscht) anlegen. Er ist zumindest in der Südstadt sehr bekannt (siehe: Alles Komplett). -- Bruce 08:47, 24. Nov. 2006 (CET)

Erinnerungen

Stadtgeschichtliches (Südstadt)

Bis Anfang des 20 Jh. war der Hauptbahnhof noch etwa auf der Höhe Staatstheater. Auf dem Gelände des dahinterliegenden Hauses zwischen der Kriegs- und Baumeisterstraße war eine Markthalle. Die Kriegsstraße und deren Abtauchen vom Mendelssohnplatz aus gesehen war der Bahnhofsvorplatz, weswegen noch heute prunkvolle Häuser (ehemals und teilweise heute noch Hotels) an dieser Straße angrenzen. Das Ettlinger Tor war dort, wo heute das blaue Tor das ehemalige Tor symbolisiert bzw. von dort aus ein wenig noch Richtung Schloß. Das Tor wurde abgerissen, da es nicht mehr für "schön" und "zeitgemäß" befunden wurde. Dabei stellte sich heraus, dass es eine einfache Holzkonstruktion gewesen ist, die im damaligen Stil nach außen hin mit Stuck verkleidet war (dadurch der steinerne Charakter). Auf Höhe des Ettlinger Tores gab es einen immer überaus lange geschlossenen Bahnübergang, der die Südstadt (damals sich nur bis zur Baumeisterstraße bzw. in der ersten Ausbauphase nur bis kurz dahinter erstreckend) von der Innenstadt trennte. Durch diese Trennung gab es immer wieder Streit zwischen den Stadtoberen und der Südstadt. Die Stadt versprach eine Unterführung, baute sie aber wohl nie. Anfang des 20. Jh. wuchs die Stadt sehr schnell an und man begann, in mehreren Ausbaustufen die Südstadt nach Süden hin zu erweitern. Auf dem Gelände der Südstadt lagen damals die Augärten, ein sumpfiges Gebiet mit hohem Grundwasserspiegel. Um die Schnelle im Ausbau zu gewährleisten, wurde die Alb umgelegt und als Kanal entlang der Rüppurerstraße geführt. Darauf wurde das benötigte Holz aus dem Schwarzwald in die Stadt gebracht.

Südstadtindianer

Theorie 1: Die Südstädter arbeiteten zum großen Teil auf dem Güterbahnhof auf dem Gelände des heutigen Stadtteils "Südstadt Ost". Wenn sie nach Hause kamen waren sie stark verdreckt. Theorie 2: Buffalo Bill gastierte in der Südstadt und in der Folge kamen einige Mischlinge zur Welt. Theorie 3: Buffalo Bill gastierte in der Südstadt und in der Folge wurde eine Indianergruppe gegründet, die zum Namen führte.

Wolf-Bräu

Die Gründung der Brauerei Wolf und das Gaststpiel von Buffalo Bill Cody war von den Jahreszahlen her wohl nahe beieinander (wenn nicht im gleichen Jahr?). Reinem Hörensagen nach und entgegen den Aussagen die hier im Wiki sogar belegt sind musste die Truppe von Buffalo Bill hier in Karlsruhe unfreiwilligerweise länger bleiben (wegen des Winters) und nächtigte im Keller der Brauerei. Nach dieser Aussage war BBC mehrmals in Karlsruhe wobei beim ersten mal der Indianer "Sitting Bull" noch lebendigerweise mit dabei war, beim zweiten mal (nach Ausrottung der Indianer zu Hause?) BBC nur noch den Schmuck dabei hatte. "Sitting Bull" soll damals sehr betrunken (ob des Bieres) auf dem Werderplatz rumgehanden haben...

Südstadtbrunnen

In der Mitte des Werderplatzes stand ursprünglich ein ebenerdiges Urinal (Blechhütte) für Männer. Dies wollte man ändern und hatte sich lange gestritten, was man damit machen könnte. Irgendwann war die Idee geboren, das Urinal unterirdisch zu bauen, doch ließ der hohe Grundwasserspiegel dies nicht vollständig zu. Man entschied sich, das ganze soweit möglich tieferzulegen und einen Brunnen als Krönung zu setzen. Dies wurde frühzetig fertiggestellt (bis zum Kranz mit den Wasserspeiern). Über den oberen Bereich war keine Idee vorhanden und so ruhte das Projekt. Es gab wohl mehrere Lager, was man darauf setzen sollte. Ein großer Vertreter der Idee eines "Indianerbrunnens" war wohl der Herr Baumeister, der auf dem heutigen Gelände des Baumeister Carres seine Poststation hatte. Als Statement hatte er darum auf den "ersten" Indianerbrunnen vor seinem Haus in der Baumeisterstraße an die Wand gebaut (rechts vom großen Haupteingangstor). Irgendwann wurde dann die Idee mit dem Januskopf geboren, die großen Anklang fand. Kurzerhand fragte man einen Indianer der in dieser Zeit in Karlsruhe gastierenden Zirkuscrew, der sich bereiterklärte für die eine Seite Modell zu stehen (die der Kirche zugewandte). Für die andere Seite war wiederum nicht klar, was man machen sollte und im Gemeinderat meldete sich wohl der Baurat zu Wort mit der Überlegung, doch sein Konterfei zu benutzen, wenn denn keine Einigung in Sicht wäre. Das wiederum hat man getan, weswegen auf der anderen Seite (Wolfbräu zugewandt) er mit Vatermörder und Gildenzeichen auf der Stirn (Architektur) zu sehen ist. Mit dieser Geste und mit einer brauchbaren Lösung des Bahnübergangsproblems (letztendlich der Verlegung des Bahnhofs an seine heutige Stelle) war der Zwist zwischen den Südstädtern und der Stadt beigelegt. Die Datierung des Brunnens ist übrigens (jedenfalls teilweise) der Plakette am Brunenn selbst zu entnehmen.

Quellen:

- Treffen mit einem Unbekannten auf dem Ludwigsplatz - Südstadtführung und ein Stadtführer vom Südwerk im Jahr 2006