Carlo
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Am 23. Januar 2005 wurde für die Region Karlsruhe eine Komplementärwährung ins Leben gerufen. So kann man nun in einigen Geschäften anstatt mit dem Euro auch mit dem Carlo bezahlen.
Komplementärwährung
Eine Komplementärwährung ist ein Zahlungmittel, welches ergänzend zu der offiziellen Währung verwendet wird.
Im Allgemeinen ist das Problem der offiziellen Zahlungsmittel, dass die Geldschöpfung auf Grund von Krediten erfolgt, die gegen Zins ausgegeben werden. Dadurch entsteht zwangsläufig eine permanenter Geldfluss von Leuten mit Schulden zu solchen mit Guthaben, ohne dass Ware oder Dienstleistung zurückfließt ("die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer").
Diesem wirkt das sogenannte Freigeld entgegen, auf dessen Philosophie die meisten Komplementärwährungen aufbauen: Kredite werden ohne nennbaren Zins, lediglich gegen eine geringe Verwaltungsgebühr ausgegeben, es unterliegt jedoch einem Verfall, also eine Art Negativzins. Dadurch entsteht ein Druck, das Geld nicht zu horten, sondern schnell wieder auszugeben.
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Mr.Wong
