Wasserqualität und Härtegrad

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Das Karlsruher Wasser nimmt in Deutschland in seiner Qualität einen der vorderen Plätze ein. Es hat einen hohen Anteil an Calcium- und Magnesium-Ionen und einen Härtegrad 17,7 Grad deutscher Härte (Stand 2008).

Dieser Wert ist interessant, wenn man eine Wasch- oder Geschirrspülmaschine betreibt, um die richtige Menge Waschmittel zu benutzen. Da meist auf auf dem Waschmittel nur der Härtebereich genannt wird, ist es gut zu wissen, dass Karlsruher Wasser den Härtebereich 3 (hart) hat, das entspricht 14 bis 21° deutscher Härte. Das heißt, man braucht zwar nicht die Höchstmenge für sehr hartes Wasser, aber schon relativ viel. Auch bei der Kaffeemaschine, Boilern und Heißwasserbereitern sind häufiger Entkalkungen nötig als bei weichem Wasser.

Entkalkung erforderlich?

Die Stadtwerke Karlsruhe raten von Entkalkungsanlagen ab. Zum einen sind die Ergebnisse nicht bei allen Anlagen überzeugend. Zum anderen werden gerade die wichtigen Mineralien entfernt, die das Karlsruher Wasser so gesund machen. Zudem können sich in den Anlagen besonders bei der hier im Sommer sehr warmen Witterung unerwünschte Keime bilden.[1]

Urangehalt

Der 2008 gemessene mittlere Urangehalt von 1,3 Mikrogramm pro Liter ist geogenen Usprungs, das heißt, es ist kein Eintrag durch den Menschen erfolgt. Das Uran wird aus den magmatischen Gesteinen des Schwarzwaldes in geringen Konzentrationen ausgewaschen und liegt im Oberrheingraben als natürliche Ablagerung vor.[2] Deutsche Behörden stufen bislang erst Belastungen von zehn Mikrogramm als kritisch ein. Mit einem Grenzwert von zwei Mikrogramm Uran je Liter Wasser können Gesundheitsrisiken nach dem Stand der Wissenschaft auch für Babynahrung dagegen ausgeschlossen werden.[3] Im Gegensatz zu einigen bekannten Mineralwässern liegt das Karlsruher Wasser weit unterhalb aller Grenzwerte.

Fußnoten