Studentenwohnheim des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

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Studentenwohnheim des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) e.V. ist ein Verein, der 1952 aus der damaligen Wohnungsnotlage gegründet wurde. Der Vereinszweck besteht darin günstigen Wohnraum für Studenten anzubieten. Der Verein verwaltet derzeit die vier Wohnheime Hans-Dickman-Kolleg, Hans-Freudenberg-Kolleg, Insterburg und Kolleg am Ring und ist mit 1234 Betten der zweitgrößte Träger studentischer Zimmer in Karlsruhe nach dem Studentenwerk.

Um den demokratischen Gedanken zu stärken, haben die Einwohner starke Mitspracherechte bei Vereinsentscheidungen, die traditionell starke Beachtung in der Vereinsführung finden, was den Begriff der „Selbstverwaltung“ rechtfertigt. Die Geschäftsleitung hält die Gebäude instand und regelt den Zahlungsverkehr, während die Belegung der Zimmer durch studentische Gremien durchgeführt wird.

Geschichte

Als erstes Gebäude wurde ein Haus am Adenauerring auf dem ehemaligen Kinderklinikgelände bezogen, was jedoch 19xx verlassen und im Jahr 2004 abgerissen wurde. 1964 kam das Hans-Freudenberg-Kolleg zum Verein hinzu. 1966 wurde das erste Gebäude des HaDiKo (K1) fertiggestellt. Es folgten 1972 das K2 sowie 1974 das K3, K4 und 1975 das K5. Im Jahre 2003 beschloss der Verein auf dem ehemaligen Gelände der Kinderklinik das alte Schwesternwohnheim anzumieten, was nun den Namen Kolleg am Ring trägt und zum 1. Oktober 2003 bezogen wurde. Der Verein bemühte sich weiter neuen Wohnraum zu schaffen und strengte ein neues Bauvorhaben an, welches zum 1. Juli 2006 beendet wurde und das Hadiko um einen neuen Flügel (P) mit 70 Zimmern erweiterte. In den Jahren 2011 und 2012 wurde das Gebäude K1 um eine Etage aufgestockt und so weitere 45 Zimmer auf dem Gelände des HaDiKos geschaffen. Im Jahre 2014 begannen die ersten Überlegungen, das Parkhaus des HaDiKo in der Hagsfelder Allee abzureissen und an dessen Stelle ein neues Wohnheimgebäude mit ca. 100 Zimmern zu errichten. Stand Juli 2019 steht die Auftragsvergabe kurz bevor.

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Versuchte Übernahmen durch das Studentenwerk

Das Studentenwerk Karlsruhe bekundete mehrmals Interesse an der Übernahme der Vereinsgebäude, was eine Vereinsauflösung zur Folge gehabt hätte. 1999 wurde über eine konkrete Übernahme mit Vertretern beider Seiten verhandelt, die nach mehreren Sitzungen aufgegeben wurde, da die Selbstbestimmung der studentischen Verwaltung für das Studentenwerk insbesondere bei der Belegung nicht akzeptiert wurde. Die studentische Selbstverwaltung reagierte auf die Übernahmepläne mit Protest. Es wurden T-Shirts gedruckt mit der Aufschrift "SOS - Save our SV" und eine Demonstration gegen eine Übernahme auf dem Universitätsgelände organisiert.

50-Jahrfeier

Der Verein feierte am 13. Juni 2002 sein fünfzigjähriges Bestehen in einem offziellen Festakt. Einen Monat später, am 13. Juli 2002, wurde vom Verein ein großes Fest veranstaltet, zu dem auch ausdrücklich ehemalige Bewohner eingeladen wurden.

Zusammensetzung

Die Organe des Vereins sind der Vorstand, Verwaltungsrat und Mitgliederversammlung.

Vorstand

Der Vorstand besteht aus

  • 1. Vorsitzenden (aktuell Prof. rer. nat. Olaf Dössel)
  • 2. Vorsitzenden (aktuell Prof. Dr.-Ing. Stefan Hinz)
  • Finanzreferenten (aktuell Bankdirektor Andreas Lorenz)
  • zwei studentischen Vertretern (aktuell Simon Kaiser, Jacqueline Rutschke).

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat besteht aus einem Vertreter des KIT-Präsidiums, Vertretern des Lehrkörpers, Vertretern des Studentenwerks, drei studentischen Vertretern sowie weiteren, wechselnden Personen (aktuell z.B. der ehemalige Landtagsabgeordnete Johhanes Stober und der ehemalige Baubürgermeister Michael Obert). Vorsitzender des Verwaltungsrats ist der Vertreter des KIT-Präsidiums.

Mitgliederversammlung

Der Verein hat aktuell 12 Mitglieder, wovon sieben juristische Personen sind (KIT-Präsidium, KIT-Senat, ASta des KIT, Karlsruher Studierendienst e.V., Studierendenwerk Karlsruhe, Baden-Württembergische Bank AG, HaDiKo e.V.) und fünf natürliche Personen.