Magistrale für Europa

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

TGV im Hbf Karlsruhe am 10. Juni 2007

Bei der Magistrale handelt es sich um eine geplante, künftig schnelle, innereuropäische Eisenbahnverbindung Frankreich – Süddeutschland – Österreich – Ungarn. Die Strecke führt auch über Straßburg und Karlsruhe. Die Federführung bei der Planung des Vorhabens liegt in der TechnologieRegion Karlsruhe.

TGV in Karlsruhe

„1. planmäßiger TGV“ „Verspätung ca. 10 Min“ und XXL-Tüte „Karlsruhe – une force. un élan.“
Freitag, 25. Mai 2007
Ein TGV fährt als Sonderzug mit Prominenz von Stuttgart über Karlsruhe nach Paris, dort trifft er zeitgleich mit einem ICE aus Frankfurt/Main ein.
Montag, 28. Mai 2007
09:00 bis 17:00 Uhr: Ein TGV ist am Karlsruher Hauptbahnhof auf Gleis 14 zu besichtigen.
Sonntag, 10. Juni 2007
ab 9.45 Uhr Fest auf dem Bahnsteig von Gleis acht des Hauptbahnhofs Karlsruhe.
10:25 Uhr erste fahrplanmäßige Ankunft eines TGV aus Paris Est
11:00 bis 18:00 Uhr Zum Start des neuen Fahrplans gibt es am Südausgang des Karlsruher Hauptbahnhofes ein Familienfest mit Open-Air-Konzert mit Lexington Bridge, Peter Kraus und Monrose.
Anreise: Wer am 10. Juni einen KVV-Einzelfahrschein zur Fahrt nach Karlsruhe löst, erhält beim DB-Infostand auf dem TGV-Fest einen Stempel auf die Fahrkarte. Mit diesem Stempel gilt die Karte dann zur kostenlosen Rückfahrt bis zum Ausgangspunkt.[1]
Freitag, 23. März 2012
eine Verbindung von Frankfurt über Karlsruhe nach Marseille wurde in Betrieb genommen. Dies war zugleich die erste offizielle Fahrt eines doppelstöckigen TGV (TGV-Duplex) auf der Rheintalbahn. Im späteren Verlauf wurden alle Verbindungen, die durch Karlsruhe führen auf Doppelstock-TGVs umgestellt.
Samstag, 4. Juni 2016
Mit der Eröffnung des letzten Hochgeschwindigkeitsabschnitts bei Strasbourg verkürzt sich die Fahrzeit ab Karlsruhe um weitere 30 Minuten auf 2,5 Stunden.
Samstag, 8. Juli 2023
In jedem Sommer fährt jeweils samstags ein TGV ohne Umstieg weiter bis nach Bordeaux.

Fahrtenangebot

bis Juni 2007

Grenzüberschreitende Züge verkehrten mit elektrischen Mehrsystem-Lokomotiven (Baureihe 181), die für die Strecke Bruchsal – Stuttgart zu langsam und auch nicht druckdicht waren (wegen der Tunnel), so dass meist in Karlsruhe Hbf Lokomotivwechsel war.

Eine durchgehende Regionalbahn-Linie von Karlsruhe nach Straßburg existiert nicht, man muss daher entweder über Appenweier einmal, sonst zweimal umsteigen.

seit Juni 2007

Seit dem 10. Juni 2007 gibt es TGV-Verbindungen von Stuttgart mit nur zwei Halten (in Karlsruhe Hbf und Straßburg) nach Paris Est und zurück.

Der Zug hat auf französischer Seite Reservierungspflicht, BordBistro und ist ein Nichtraucherzug. Ein TGV benötigte fahrplanmäßig zunächst 3 Stunden und 2 Minuten für die Fahrt von Karlsruhe nach Paris und seit 2016 2 Stunden 33 Minuten.

Lokale Infrastrukturmaßnahmen

Zur Weiterführung des Hochgeschwindkeitsverkehrs von Karlsruhe nach Stuttgart fehlt eine Überleitung von der Rheintalbahn auf die Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart, welche beim Abzweig Saalbach zu erstellen wäre. Die TGV-Züge nutzen deshalb die kürzere Strecke über Bruchsal, allerdings nur mit 160 km/h, weil dort sonst keine Stadtbahnwagen mehr verkehren dürften.

Siehe auch

Weblinks

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Fußnoten

  1. Pressemeldung des KVV vom 27. Mai 2007