Karlsruher Grat

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Karlsruher Grat vom Oppenau aus fotografiert
Luftbild vom Karlsruher Grat
Luftbild vom Karlsruher Grat
Kreuz auf dem Karlsruher Grat.JPG

Der Karlsruher Grat ist ein Felsgrat bei Ottenhöfen im Schwarzwald.

Geschichte

Früher wurde die gesamte Gratschneide als Eichhaldenfirst bezeichnet. Der Grat wurde im Laufe der Zeit Anziehungspunkt für Kletterer aus dem Raum Karlsruhe. Nach ersten Todesfällen nannte die Gemeinde Ottenhöfen den Grat 1926 zu Ehren der verunglückten Karlsruher Kletterer um.

Anfahrt / Zugang

An der  A5  Richtung Achern verweist ein braunes Schild auf den Karlsruher Grat.

Ein üblicher, bei Touristen beliebter Zugang hat den Ausgangspunkt Ottenhöfen (Bahnhof der SWEG bzw.  RB24 ) und verläuft über das Gottschlägtal mit dem Edelfrauengrab (ca. 4,5 km).

Der Grat selbst ist rund 400 Meter lang und sein dem Gottschlägtal abgewandter Zugang ist über die K5370 (Allerheiligenstraße).

Blick vom Grat ins Tal

Schwierigkeit

Der Karlsruher Grat ist der einzige Klettersteig des Schwarzwaldes. Auf seiner Rückseite verläuft ein Wanderpfad, so dass man nahezu meterweise wählen kann, ob man über den Grat klettern oder an seiner Rückseite wandern möchte. Das Gestein des Grats ist vergleichsweise fest und trittsicher. Die Schwierigkeit hält sich bei trockener Witterung in Grenzen. An wenigen Stellen hilft eine große Schrittspanne. Der Grat schließt gefährliche Stellen an steilen Abhängen ein, diese müssen jedoch nicht begangen werden, um den Grat zu passieren, sind für Übermütige jedoch leicht zu erreichen. An diesen Stellen verleiten die vermeintlich harmlosen Kennzahlen des Grates (750 m üNN, 400 m lang) ggf. zu einer Unterschätzung der Gefahr. Für Fahrräder ist nicht nur der Grat, sondern auch der dahinter liegende Pfad ungeeignet; bei Schneeglätte ist der Grat nicht passierbar.

Ausflugsziele in der Umgebung

Lage

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