Brunnenanlage im Stadtgarten Bühl

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Brunnen Stadtgarten Bühl (außer Betrieb)
Brunnen Stadtgarten Bühl aus der Nähe
Der stillgelegte Stadtbrunnen als Bühne und Veranstaltungsort während dem Bühler Zwetschgenfest

Die Brunnenanlage im Stadtgarten Bühl ist ein Brunnen in Bühl, der unter Denkmalschutz steht.

Seit 2014 bleibt der Brunnen aufgrund von technischen Problemen trocken, die Kosten für eine Sanierung sind noch nicht geklärt. Das trockengelegte Becken und die Bereiche vor und um den Brunnen werden alljährlich unter anderem für fünf Wochen jeweils mittwochs für die «Bühler After-Work-Party» genutzt.

Beschreibung

Die Anlage besteht aus mehreren Springbrunnen, einer Bronzebrüste von Großherzog Friedrich I. von Baden (daher wird er auch „Großherzog-Friedrich-Brunnen“ genannt) sowie einigen Wasserbecken, die im Sommer von Kindern zum Planschen genutzt wurden.

Geschichte

Der Brunnen wurde nach einem Entwurf von Professor Karl Hoffacker († 1919), Direktor der Kunstgewerbeschule Karlsruhe, gebaut. Die Büste stammt von Bildhauer Otto Feist (1872–1939).

Er entstand erst drei Jahre nach der Eröffnung des Stadtgartens und wurde am 22. Mai 1909 in Anwesenheit der Fürstenfamilie (allerdings ohne Friedrich I., der war bereits zwei Jahre zuvor verstorben) eingeweiht.

Bereits zwischen 2001 und 2007 fand eine Sanierung statt, die 200.000 Euro teuer war; aber auch danach verlor der Brunnen täglich etwa 6.000 Liter Wasser. Seit 2014 fließt kein Wasser mehr, die Kosten der Sanierung werden auf 520.000 Euro geschätzt. Im März 2015 beschloss der Gemeinderat, die Anlage in ihrer bestehenden Form wiederherzustellen, allerdings brach danach die Gewerbesteuer ein. 2016 ist die Gründung eines Fördervereins gescheitert.

Lage

Im Stadtgarten Bühl.

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