Rathaus

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Disambig-50px.png Dieser Artikel behandelt das Rathaus Marktplatz der Stadt Karlsruhe. Für andere siehe Rathaus (Begriffsklärung).

Mit neuem Anstrich Ende 2013
Das neu renovierte und gestrichene Rathaus im November 2013 von Nordosten aus gesehen. Rechts daneben die aus Schutzgründen verkleidete Pyramide
Das Rathaus im Jahr 2002
Das Rathaus im Winter
Von der Hebelstraße aus gesehen
Der Marktplatz mit der Pyramide und dem Rathaus
Fotografie von 1884

Das Karlsruher Rathaus befindet sich am Marktplatz, gegenüber der Evangelischen Stadtkirche. Es ist der Amtssitz des Oberbürgermeisters.

Sanierung

Von April 2013 bis November 2013 werden die Dächer des Rathauses wärmegedämmt und neu eingedeckt. Außerdem werden die Stein- und Putzflächen an der Fassade restauriert und gestrichen. Die Umsetzung dieser Arbeiten ist noch in 2013 notwendig, um zum 300. Stadtjubiläum fertig sein zu können. Im Jahr 2014 wären sie aufgrund der Arbeiten zur Kombilösung am Marktplatz aus Platzgründen nicht mehr umsetzbar gewesen.

Geschichte

Das alte „Rath Haus“, das Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach nach der Stadtgründung errichten ließ, stand von 1728 bis 1811 neben der ehemaligen „Evangelischen Stadt Kirchen“ (Konkordienkirche) an der „Langen Strasse“, die vom „Mühlburger Thor zum Durlacher Thor“ führte.

Das heutige Rathaus wurde von 1805 bis 1825 nach Plänen von Friedrich Weinbrenner erbaut. Von 1812 bis 1906/1907 war auch die „Leihhaus- und Erparniß-Kasse“ im Rathaus untergebracht, der Vorläufer der späteren Sparkasse Karlsruhe. Ab 1906 wurde das Pfandleihaus in einen Neubau an die ehemalige Schwanengasse des Dörfle ausgelagert und 1907 die Sparkasse in das nördlich angrenzende Nachbargebäude am Marktplatz. Im Treppenhaus des Rathauses befand sich ein Brunnen, dessen Figur von Fridolin Dietsche gestaltet worden war.

Ab 1. Juli 1923 nutzte auch die neu gegründete BGV Räume des Rathauses. Nach etwa einem halben Jahr zog diese allerdings aufgrund Platzmangels in das Gebäude an der Beiertheimer Allee 16 um.

Bis zum Zweiten Weltkrieg standen vor dem Portal die Bronzestatuen der „Dame Badenia“ mit dem Landeswappen und „Schwester Fidelitas“ mit dem Stadtwappen. Diese wurden allerdings im Zweiten Weltkrieg aus Metallmangel eingeschmolzen.

Am 27. Oktober 1944 wurde das Rathaus bei einem Fliegerangriff stark beschädigt. Stehen blieben nur die Grundmauern und der Rathausturm. Der Wiederaufbau fand in den Jahren 1948 bis 1955 statt.

Seit 1981 ist am Rathaus ein Glockenspiel im Betrieb.

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

Siehe auch

Weblinks