Bewerbung Kulturhauptstadt 2010

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Unter dem Slogan: „Mit Recht. Karlsruhe.” bewarb sich Karlsruhe zusammen mit neun anderen Städten für den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010.

Die letzte deutsche Stadt, die den Titel „Kulturhauptstadt Europas” führen durfte, war im Jahre 1999 Weimar. 2003 erhielt das österreichische Graz den Titel.

Mit Recht. Karlsruhe.

Im Dezember 2004 wurde Topmanager Holm Keller als ehrenamtlicher Kulturhauptstadt-Intendant bestimmt.

Am 21. Februar 2005 war die deutsche Jury zu Gast in Karlsruhe. Die Jury sollte dem Bundesrat zwei bis vier Städte zur Wahl vorschlagen. Oberbürgermeister Fenrich bewertete den Besuch als Erfolg, da sich die Jury sehr interessiert gezeigt habe.

Meinungen im Vorfeld

Neben den 3sat-Redakteuren, die den Karlsruhern den Sieg nicht zutrauten, zweifelten auch viele Einwohner von Karlsruhe selbst an der „Kulturhauptstadtwürdigkeit”.

Das Informationsportals zur Kulturhauptstadt sammelte 159.860 Stimmen in einer Onlineumfrage, hier erreichte Karlsruhe mit nur 10 % aller Stimmen den vierten Platz in der Liste der aussichtsreichsten deutschen Bewerberstädte.

Projekte

Leitprojekte

Aktionen/Events

nicht erfolgreich

Am 10. März 2005 war der Traum „Kulturhauptstadt” ausgeträumt, denn als deutsche Bewerberstädte gingen Essen und Görlitz ins Rennen. Das Projekt „MIT RECHT.KARLSRUHE Kulturhauptstadt Europas 2010” wurde daher zum 31. März 2005 abgeschlossen. Im Jahr 2006 viel die Entscheidung für Essen und das Ruhrgebiet.

Die Projekte Europäischer Stadtbrief, der Kreativpark Ostaue und das 2010-TV sollen von der Stadt weitergeführt werden.

Weblinks