Reit-, Fahr- und Pferdezuchtverein 1929 Wiesental

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Vereinsheim.
Reitplatz.

Der Reit-, Fahr- und Pferdezuchtverein 1929 Wiesental e.V. wurde 1929 in der damaligen selbstständigen Gemeinde Wiesental gegründet.

Reitanlage

In der Reitanlage gab es bis 2008 zwei Reithallen, eine ältere von 20 x 40 Metern und eine dahinter liegende. Die ältere wurde 2008 abgerissen und durch eine neue mit Maßen von 25 x 50 m ersetzt, so dass hier im kommenden Jahre auch Turniere der Kategorie A durchgeführt werden können. Außerdem gibt es einen großen Turnierplatz mit Richterturm, Dressurplätze, Abreite- und Trainingsplatz, sowie eine Stallanlage. Diese wurde anfänglich vom Verein genutzt, dann mit der zweiten Reithalle vermietet. Ursprünglich war hier eine Reitschule der Familie Zimmerer vorhanden, die später von Rudi Schmitts Sohn übernommen wurde.

Veranstaltungen

An Ostern werden Hallenturniere alljährlich veranstaltet, am ersten Augustwochenende finden Dressur- und Springturniere bis Klasse S statt.

Geschichte

Der Verein hatte seine erste Reitanlage an der Kirrlacher Straße (Wiesental) in unmittelbarer Ortsnähe. Im Zuge der Zusammenlegung der Vereinsanlagen wurde er in das heutige Waldgebiet verlegt, wo ein Ausbau kontinuierlich durchgeführt wurde. Nach dem Springplatz wurde, abgetrennt durch einen Waldstreifen, ein Dressurplatz angelegt. Maßgeblicher Förderer auch beim Bau einer 20x40 Meter großen Reithalle mit anschließender Tribüne und Vereinsgaststätte war Herbert Bauer, Kieswerkbesitzer in Wiesental, der mit Dietrich Plewa einen hoffnungsvollen Dressurreiter förderte, der heute (Stand 2007) als Rechtsanwalt zu den maßgebenden Beratern im Deutschen Pferdesport gehört und auch als Richter bis Klasse S tätig ist. Dessen Bruder Martin gehörte zu den maßgebenden deutschen Vielseitigkeitsreitern. Aus der Gaststätte hatte man einen Blick sowohl in die Halle wie auch auf den Turnierplatz, wo bald Turniere bis zu Klasse S unter Beteiligung von Reitern aus der gesamten Bundesrepublik stattfanden, u.a. mit Mitgliedern der deutschen und österreichischen (Hugo Simon) Nationalmannschaften. Im weiteren Verlauf wurde auch ein Stall für die Unterbringung der Turnierpferde angebaut und die Reithalle auf 20 x 60 Meter erweitert. Im Zuge der Umstellung der ursprünglichen Unterbringung der Pferde in heimischen Stallungen zu zentraler Unterstellung wurden während des Jahres die Vereinsstallungen auch hierzu benutzt und später auch ein Reitbetrieb mit Verleihpferden eingerichtet, der von Anton Zimmerer übernommen wurde, der dies dann professionell durchführte. Anton Zimmerer war neben seinem Bruder Egon und Reinhold einer der damals erfolgreichsten Turnierreiter der Nachkriegszeit. Reinhold Zimmerer leitete über Jahre als 1. Vorsitzender den Verein. Ein weiterer erfolgreicher Turnierreiter, der heute noch erfolgreich für den Verein Philippsburg reitet, ist Franz Salzgeber. Albert Amann ritt erfolgreich als Vielseitigkeitsreiter und gehört heute  (Beleg fehlt) mit Berechtigung bis Klasse S im Springen zu den renommiertesten Parcouschefs in Baden-Württemberg und ist auch als Turnierrichter tätig.

Adresse

Reit-, Fahr- und Pferdezuchtverein 1929 Wiesental
Seppl-Herberger-Ring 22
68753 Waghäusel

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Weblinks