Joachim Hauck

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Joachim Hauck (* 19. September 1953 in Neibsheim; † 20. Juni 2026 ebenda) war ein deutscher Agrarwissenschaftler und Ministerialdirigent.

Nach seiner Schulzeit in Neibsheim und dem Schönborn-Gymnasium in Bruchsal absolvierte Hauck bei der Bundeswehr den Wehrdienst als Reserveoffizier und studierte anschließend Agrarwissenschaften an den Universitäten Gießen und Stuttgart Hohenheim, wo er 1980 sein Diplom erwarb.

Seine berufliche Laufbahn führte ihn über das Landwirtschaftsamt Sigmaringen und die Landesanstalt für Pflanzenschutz in den Verwaltungsdienst des Ministeriums für Ländlichen Raum Baden‑Württemberg. Dort leitete er ab 1992 das Referat Umwelt- und Bodenschutz und später das Referat Agrarpolitik.

1999 wechselte er als Abteilungsleiter für Landwirtschaft und Veterinärwesen zum Regierungspräsidium Karlsruhe. Ab 2003 übernahm er im Ministerium die Leitung der Abteilung Landwirtschaft als Ministerialdirigent.

Zu seinen weiteren Funktionen gehörten unter anderem der Vorsitz der Bodenseefischereikonferenz und der Stiftung KOB Bavendorf sowie Mandate in Aufsichts- und Stiftungsräten.

In Anerkennung seines großen Engagements für die Landwirtschaft sowie Ausbildung und Studium wurde Hauck 2019 die Gerhard Weiser Medaille und 2022 die Hohenheimer Universitätsmedaille in Gold verliehen.[1]

Am 26. Juni 2026 wurde er in seinem Heimatort Neibsheim beerdigt.[2]

Fußnoten