Invasive Pflanzen
In Karlsruhe stellen verschiedene invasive Pflanzen ein Problem für Natur und Gesundheit dar.
Besonders die Hohe Ambrosie breitet sich stark aus, größere Bestände finden sich im Hardtwald und entlang der Linkenheimer Landstraße. Auch die verwandte Stauden-Ambrosie wurde bereits im Stadtteil Daxlanden nachgewiesen. Um die Ausbreitung einzudämmen, startete die Stadt 2015 im Rahmen des Forschungsprogramms KLIMOPASS ein Projekt zur Erprobung von Bekämpfungsmethoden.[1]
Darüber hinaus sind in Karlsruhe zahlreiche weitere invasive Arten verbreitet, darunter Götterbaum, Robinie, Späte Traubenkirsche, Japanischer Staudenknöterich, Drüsiges Springkraut und Kanadische Goldrute. Auffällig ist, dass viele Bestände entlang der Flüsse Alb und Pfinz auftreten, da Wasserwege die Ausbreitung begünstigen.
Das städtische Biodiversitätskonzept listet zudem weitere Problempflanzen wie Verlot-Beifuß, Lorbeer, Kirsche oder Schneebeere, die die heimische Artenvielfalt beeinträchtigen können. Da einige Arten gesundheitlich riskant oder giftig sind, empfiehlt sich im Zweifel Rücksprache mit dem Forstamt der Stadt Karlsruhe.
Fußnoten
- ↑ Ambrosie in Karlsruhe auf der Website der Stadt Karlsruhe