Helma Hofmeister-Jakubeit
Helma Hofmeister-Jakubeit ist eine Sozialaktivistin und Förderin der Hospiz- und Palliativarbeit sowie ehemalige Kommunalpolitikerin.
Sie engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen. Besonders im Raum Karlsruhe und Ettlingen gilt sie als eine prägende Persönlichkeit beim Aufbau von Hospizstrukturen.
Leben und Ausbildung
Helma Hofmeister-Jakubeit lebt in Ettlingen. Über ihr frühes Leben und ihre Ausbildung ist öffentlich nur wenig bekannt. Beruflich war sie unter anderem in der Altenhilfe tätig und arbeitete als Referentin für Altenarbeit bei der Diakonie im Landkreis Karlsruhe.
Engagement in der Hospizarbeit
Seit den 1990er-Jahren engagiert sich Hofmeister-Jakubeit intensiv in der Hospizbewegung. Sie setzte sich für den Aufbau regionaler Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung ein und arbeitete daran, Angebote für die Begleitung von Menschen am Lebensende zu verbessern.
Eine zentrale Rolle spielte sie beim Aufbau des Hospiz- und Palliativnetzwerks Arista Hospiz‑ und Palliativzentrum, dessen Geschäftsführung sie über viele Jahre innehatte. Ziel des Netzwerks ist die koordinierte Betreuung schwerstkranker Menschen durch medizinische, pflegerische und ehrenamtliche Unterstützung.
Darüber hinaus engagiert sich Hofmeister-Jakubeit in der Hospiz‑Stiftung Landkreis und Stadt Karlsruhe, deren Vorsitz sie übernommen hat. Die Stiftung unterstützt Projekte und Einrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit in der Region.
Bedeutung
Durch ihr langjähriges Engagement hat Hofmeister-Jakubeit wesentlich dazu beigetragen, dass Hospiz- und Palliativangebote im Raum Karlsruhe ausgebaut wurden. Sie gilt als wichtige Initiatorin von Netzwerken zwischen Pflegeeinrichtungen, medizinischen Diensten und ehrenamtlichen Hospizbegleitern.
Ehrungen
2018 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Im Jahr 2023 wurde Helma Hofmeister-Jakubeit zur Ehrenbürgerin der Stadt Ettlingen ernannt. Damit würdigte die Stadt ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für die Hospiz- und Palliativarbeit sowie ihren Beitrag zum sozialen Leben der Region.