Günter Widmann
Günter Widmann (* 1944 in Durlach) ist ein Durlacher Unternehmer und Sammler. Der Inhaber der Printpark Widmann GmbH ist der Gründer des Durlacher Stichekabinetts.
Leben und Wirken
Günter Widmann entstammt der Durlacher Familie Widmann: er ist der Enkel von Josef Widmann, dem Gründer der Durlacher Druckerei Widmann.
Beim Verkehrsverein Karlsruhe e. V. war Günter Widmann Geschäftsführer von dessen Hauptausschuss und dem Werbeausschuss.
1983 gründete Günter Widmann (s)ein Privat-Museum, das „Durlacher Stichekabinett“ in der Mittelstraße.
2009 erhielt er für seine langjährige Liebe und Aktivität zur Beschaffung und Erhalt des Durlacher Erbes den Karl-Gustav-Fecht-Preis.
Im Januar 2014 veröffentlichte er im Selbstverlag sein Buch über das Badische Train-Bataillon Nr. 14, das seit den 1890er Jahren bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in Durlach garnisonierte.
Am 18. November 2015 übernahm das Pfinzgaumuseum vom Förderverein des Museums, dem Freundeskreis Pfinzgaumuseum, Widmanns Sammlung von Grötzingen-Ansichtkarten.[1]
2026 ist Günter Widmann neben dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt wichtigster Leihgeber der von der Karlsruher Kunsthistorikerin Dr. Christiane Sutter kuratierten Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Trainbataillon Nr. 14 in Durlach“, die das im früheren Quartier des Bataillons beheimatete Pfinzgaumuseum vom 14. März bis 20. September zeigt. In der Woche vor der Eröffnung dieser Ausstellung durch Bürgermeister Dr. Käuflein (CDU) zeigte der Historische Verein Durlach am Dienstag, den 3. März 2026, dazu im Bürgersaal des Durlacher Rathauses einen Film von Samuel Degen.[2][3] Lokale Medien berichteten.[4][5]
Widmann ist Mitglied im Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach; er ist verheiratet und lebt in Karlsruhe-Durlach.
Publikationen
- Badisches Train-Bataillon Nr. 14 Durlach / Die Sammlung Günter Widmann, Karlsruhe 2014 im Selbstverlag
Ehrungen
- Karl-Gustav-Fecht-Preis 2009
Literatur
- Volker Knopf: Günter Widmann – Panoptikum der Geschichte Durlachs, in: „Badische Originale: 66 ungewöhnliche Menschen – 66 ungewöhnliche Passionen“ (Der Kleine Buch Verlag, Karlsruhe 2014; ISBN: 978-3-7650-8652-6), Seiten 19 ff.[6]
Weblinks
- Postkartensammlung Günter Widmann bei Durlach.org (Digitalisiert und überarbeitet von Samuel Degen)
- Literatur von und über Günter Widmann im Katalog der Badischen Landesbibliothek (BLB) zu Karlsruhe
- Literatur von und über Günter Widmann im Onlinekatalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
Datenbank-Einträge
- Eintrag Widmann, Günter bei LEO-BW („Landeskunde entdecken online“)[7], dem landeskundlichen Online-Informationssystem für Baden-Württemberg
- Eintrag Widmann, Günter (PND-Nummer 1122602456) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Fußnoten
- ↑ „Pfinzgaumuseum übernimmt Grötzingen-Sammlung“ (Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe), Meldung vom Freitag, 6. November 2015 im von Samuel Degen betriebenen Internetportals Stupferich.org
- ↑ Film: „Militaria – Das Badische Trainbataillon Durlach der Sammlung Widmann“ (Pressemitteilung des Historischen Vereins Durlach e.V. vom Dienstag, 10. Februar 2026 auf Nussbaum.de, der Webpräsenz von Nussbaum Medien)
- ↑ Historischer Vortrag: „Militaria – Das Badische Trainbataillon Durlach der Sammlung Widmann“ (Meldung vom Donnerstag, 19. Februar 2026 auf Durlacher.de, dem Online-Portal für Durlach)
- ↑ Harald Linder: Geschichte des Train-Bataillons Nr. 14 wird lebendig / Samuel Degen und Günter Widmann zeigen filmischen Rundgang durch das Privatmuseum Günter Widmann, in: „Badische Neueste Nachrichten“ (BNN) vom Donnerstag, 5. März 2026 (mit Foto von Jörg Donecker)
- ↑ Nussbaum.de: „Wenn zwei Ur-Durlacher erzählen“, 11. März 2026
- ↑ Inhaltsverzeichnis des Buches
- ↑ Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „LEO-BW“