AKa Frontage

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AKa Frontage Pressefoto

AKa Frontage war eine siebenköpfige Band aus dem Raum Karlsruhe. Ihr individueller Crossover, der neben vielen weiteren Musikrichtungen hauptsächlich HipHop und Rock vereint, machte sie in nur zwei Jahren über die Region hinaus bekannt.

Bandbesetzung

  • Jan „Kilemo“ Lechner - Vocals
  • Johannes „Joeker“ von Freydorf - Vocals & Shouts
  • Jan „Carlos“ Breitinger - E-Gitarre
  • Florian „das Bröt“ Mader - Bass
  • Stefan „Tximi“ Heger - Akustikgitarre
  • Christian „Didi“ Dittrich - Piano
  • Frederic „Freddai“ Bumb - Drums

Außerdem wurde die Band unterstützt durch folgende Personen:

  • Jens "Hightower" Obermann - Merch & Shop
  • Moritz "mo" Bumb - Tontechnik & Internet
  • Steffen Lechner - Licht (bei größeren Veranstaltungen)

Diskographie

Trauma7 cover.gif

"Traum à 7": Erste CD von AKa Frontage, aufgenommen im Herbst 2003, veröffentlicht Anfang 2004

Cover augen.jpg

"auf Augenhöhe": Zweite CD von AKa Frontage, aufgenommen im Oktober und November 2005, veröffentlicht Anfang 2006

Das dritte Album "Mikado Imperial" wurde am 12. April 2008 im Substage vorgestellt.

Konzerte

Für eine Liste der knapp 150 gespielten Konzerte siehe Offizielle Webpräsenz „AKa Frontage“

Erfolge

  • Februar 2004: Erste CD: “Traum à 7”
  • Sommer 2004: 4. Platz beim Emergenza Deutschlandfinale 2004 (beste Band Südwestdeutschlands), Auftritt auf dem Berlinova Festival und auf „Das Fest 2004
  • Mai 2004 bis September 2004: Teilnahme am Karlsruher Musikfördergrogramm "Bandpusher"
  • November 2005: Nominierung für den "Austrian Newcomeraward"
  • Dezember 2005: Publikumssieger und 2. Jurysieger beim new.bands.festival Karlsruhe
  • Januar 2006: Zweite CD: „auf Augenhöhe“
  • Platz 16 in den Newcomer-Jahrescharts von DasDing
  • Juli 2006: Auftritt auf „Das Fest 2006“
  • April 2008: Dritte CD: „MIKADO imperial“
  • Juli 2008: Festivaleröffnung von „Das Fest“ auf der Hauptbühne

Geschichte

2002

Angefangen hat alles im Sommer 2002. Nachdem sich auf tragische Art und Weise die ehemalige Band von Joeker (damals noch Drummer), Jan und Kilemo aufgelöst hatte und die drei aber unbedingt weiter machen wollten, beschlossen sie, ihren Traum in die Tat umzusetzen.

An einem wunderschönen Sommerabend am heimischen Baggersee traf man auf Julian. Da er als Pianist auch richtig Bock auf eine Band und mal was anderes hatte, beschloss man zusammen auf der Suche nach weiteren Musikern weiterzuziehen. Als nächstes traf man auf das Bröt, den Bassisten, der auch schon zu diesem Zeitpunkt mit Jan und Joe in einer weiteren Band spielte. Und auch er war in Sekundenbruchteilen von der Idee überzeugt und eingestiegen. Damit war die Grundbesetzung einer namenlosen Band gesetzt. Nach einigen Jam-Sessions und der Suche nach einem weiteren MC entdeckte man das Frontman-Talent von Joeker. Nächstes Problem: Kein Schlagzeuger mehr. Problem schnell gelöst: Freddy, der aus dem Freundeskreis von Kilemo stammte, war sofort dabei.

Eigentlich hätten wir so schon zufrieden sein können, doch drängte uns es nach einer zweiten E-Gitarre. So kam es, das David M. zur Probe kam, und rockte. Aber nicht lange, da er keine Lust hatte E-Gitarre zu spielen, sondern lieber A-Klampfe, was den Stil der Band ebenso wie das Piano deutlich geprägt hat. Er blieb dabei, und AKa Frontage war geboren. Das war im Dezember 2002.

2003

Dann ging alles ziemlich flott. Lieder schreiben und Lieder schreiben und Lieder schreiben, und proben. Erst einmal die Woche, dann zweimal die Woche. Und dann kam der erste gemeinsame Auftritt bei der Geburtstagsparty von Holger. Doch vor unserem zweiten Auftritt in der Kulisse in Ettlingen, trennte sich David aus musikalischen Gründen wieder von uns. Am Abend seines Abschiedskonzert in der Kulisse traf man auf David O., der hell begeistert zwei Tage später schon festes Mitglied als neuer A-Gitarrist bei AKa Frontage war. Nach schöner, spielintensiver Zeit lockte leider das ferne Australien den Knaben in fremde Gefilde, und eine weitere (kurze) Zeit der Suche brach an. Der Retter kam in Form/Person von Tximi aus dem Schatten ins Licht getreten. Ehemals Frontman der Freakings sind seine Fähigkeiten in weiten Kreisen bekannt und gerühmt, und seit dem rockt Tximi fleißig und intensiv die A-Gitarre.

Im Herbst 2003 verschwand AKa Frontage für vier Monate von den Brettern, die die Welt bedeuten, um sich ganz der Aufnahme ihres ersten Longplayers zu widmen. Nach monatelangen Aufnahmen-, Master- und Mixdownsessions in den eigens dafür eingerichteten Plattenbau-Studios hielten sie stolz ihren Silberling in der Hand und nannten ihn "Traum à 7".

2004

Dem Release der CD folgte im Frühjahr '04 die kleine aber extrem feine "Traum à 7"-Tour, nach der sich Julo leider dazu entschloss die Band aus privaten Gründen zu verlassen. Dieser schmerzliche Verlust konnte aber schon wenige Stunden später durch eine spontane Zusage von Didi (Ex-Keyboarder der Metalgruppe "Sparks and Flames") kompensiert werden. Er beherrscht nicht nur die schwarzen und weißen Tasten wie ein König, sondern bringt auch jede Menge Banderfahrung mit und ist zudem noch ein wirklich netter Typ.

Der Sommer '04 verging schnell und mit riesigen Schritten, denn die kleine aber feine Combo AKa Frontage spielte nicht nur unter Anderem auf dem Berlinova sondern auch auf "das Fest" und erfüllten sich auch weitere Träume, zum Beispiel Bandshirts.

Nach einer wohlverdienten Spielpause ging es wieder los mit wundervollen Gigs und anfänglich zaghaftem Songwriting. Doch während die Bandvilla in richtung Herbst immer mehr Heizlüfter und Sicherungen verschleißte, sah Jan nur dann eine Zukunft für die Band wenn er aus AKa Frontage aussteigen würde. Dieser weitere Schlag konnte die Grundfeste der Band zur Überraschung Vieler jedoch nicht zerstören, und zum kitten der Lücke, die Jan hinterließ fand sich Carlos, ehemals Frontmann und Gitarrist bei "Freiwild", um mit uns weiterzurocken.

2005

Endlich folgten wieder hammermäßige Gigs, darunter auch der offizielle Geburtstag von AKa Frontage, der mit 11 Bands und brechend vollem Specht auch gebürend gefeiert wurde. Weitere Gigs, unter anderem das Unifest, das FH-Fest, die Jugendkulturtage, das Minirockfestival und das new.bands.festival folgten. In diesem Jahr fand auch - wie schon 2003 - ein unplugged-Konzert statt, das "bleigraue Gitarrenriffs mit monolithischer Wucht" (BNN) erfolgreich gegen sanftere Töne tauschte.

Im Mai stieß ein weiterer Gefährte auf unserem Weg in die Unendlichkeit zu unserer Runde: Jens aka Hightower kümmert sich seitdem um den stetig wachsenden Merchstand und mittlerweile auch den Internet-Shop.

Im Spätsommer endete für die Band jäh das luxuriöse Leben in der Bandvilla, weil das Gebäude abgerissen wurde. Aber auch die erneute Suche und schließlich der Umzug hinderte die Band nicht am Schreiben neuer Songs, die im Herbst schließlich den Weg ins Studio fanden.

2006

Im Januar war es dann endlich soweit: Das zweite Album "auf Augenhöhe" wurde mit einer großen Releaseparty im Substage gebührend gefeiert.

Es folgte ein kleine kreative Pause, die einen prall gefüllten Gig-Kalender für Frühjahr und Sommer hervorbrachte.

2009

Am 27. April 2009 wurde die Auflösung der Band über die Homepage bekannt gegeben. Das Abschiedskonzert fand am 5. Dezember 2009 im JZ Specht statt.

Weblinks