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Bretten

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
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Wappen der Stadt Bretten
Wappen der Stadt und ihrer Stadtteile
Lage von Bretten im Landkreis Karlsruhe

Die Große Kreisstadt Bretten liegt im westlichen Kraichgau, etwa 23 km nordöstlich von Karlsruhe im Landkreis Karlsruhe.

Bretten trägt das Prädikat Melanchthonstadt und erinnert damit an den Sohn der Stadt Philipp Melanchthon (1497–1560).

Geographie

Bretten und seine Stadtteile

Zu Bretten gehören folgende Stadtteile: Bauerbach, Bretten Kernstadt, Büchig, Diedelsheim, Dürrenbüchig, Gölshausen, Neibsheim, Rinklingen, Ruit und Sprantal.

Brettens Waldgebiet ist der Rüdtwald.

Geschichte

Bretten auf einem Merian-Stich von 1645

Der Pfeiferturm und der Simmelturm stammen aus dem 13. bzw. 14. Jahrhundert.

Informationsschild am Alten Rathaus

In der Saline Bretten wurde im Mittelalter Salz gewonnen.

Im Jahr 1705 hatte Bretten 1043 Einwohner, davon 520 Lutheraner, 390 Reformierte und 133 Katholiken. Im Jahr 1744 war die Einwohnerzahl auf 1629 gesstiegen, verteilt auf 771 Lutheraner, 593 Reformierte und 265 Katholiken. Dazu gab es 34 "Beysaßen", also Personen mit eingeschränktem Bürgerrecht.

1803 kam Bretten in das Großherzogtum Baden. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte es mit der Kurpfalz zu Bayern. Aus diesem Grunde führt die Stadt auch die bayerischen Rauten im Wapppen und die Stadtfarben sind blau-weiß.

Am 1. Oktober 1936 wurde der Amtsbezirk Brette aufgehoben und an die Landkreise Karlsruhe, Bruchsal, Sinsheim und Pforzheim aufgeteilt. Bretten wurde dem Landkreis Karlsruhe zugeordnet.

Politik

Einwohner

2006 betrug die Einwohnerzahl einschließlich der Eingemeindungen 28.158 Einwohner, 2007 waren es 28.032 und 2008 28.191. Für 2025 wird die Zahl mit 29.917 vom Statistischen Landesamt prognostiziert.

Oberbürgermeister

Martin Wolff ist der Oberbürgermeister von Bretten siehe Oberbürgermeister (Bretten).

Partnerstädte

  • Hemer (Sauerland), Deutschland
  • Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt), Deutschland
  • Longjumeau, Frankreich
  • Bellegarde, Frankreich
  • Pontypool, Wales
  • Condeixa-a-Nova, Portugal

Verkehr

Schiene

Der Bahnhof Bretten ist Schienenknotenpunkt der Stadtbahnlinien  S4  und  S9 . Mindestens stündlich verkehren Stadtbahnen nach Karlsruhe, Bruchsal, Mühlacker, Baden-Baden und Heilbronn.
Am 25. September 1992 ging mit der Eröffnung der Stadtbahnlinie B (heute  S4 ) von Karlsruhe nach Bretten-Gölshausen die erste Zweisystemlinie des weltweit revolutionären Karlsruher Modells in den Regelbetrieb über.

von der B 35 aus

Straße

Von Bretten führt die Bundesstraße 35 nach Stuttgart und Bruchsal, die Bundesstraße 294 nach Pforzheim und schließlich die Bundesstraße 293 nach Heilbronn und Karlsruhe. Bretten liegt an der Bertha Benz Memorial Route.

Die Straßen sind unter Straße in Bretten aufgelistet.

Soziales

Vereine und Initiativen

siehe Verein in Bretten.

Wirtschaft

Ehemalige Kleiderfabrik Friedrich Wald 1957

Bretten ist vor allem durch seine Herdindustrie bekannt. Das größtes Unternehmen Brettens ist Neff Elektro GmbH, seit 1877 existiert es hier und stellt Elektrogeräte her. Die Malag-Werke Adolf Muckenfuß & Söhne GmbH & Co KG stellten ebenfalls Herde her.

In der Diedelsheimer Robert-Bosch-Straße befindet sich die Firma Max Klemm GmbH & Co. KG.

In Gölshausen sitzt die Firma Hans Weiß.

siehe auch: Unternehmen in Bretten

Freizeit

Sehenswürdigkeiten

  • Öffentlicher Rundgang mit den Brettener Türmern und Nachtwächtern durch die historische Altstadt Brettens (Kontakt: Tourist-Info Bretten).

Gebäude

Museen

Kirchen

Türme

Sonstiges

Veranstaltungen

„Bretten live” 2009

Bretten feiert jährlich ein Mittelalterfest, das Peter-und-Paul-Fest. Zudem gibt es die Veranstaltung Bretten live und den Brettener Ostermarkt. Mit der Stadtparkhalle besitzt Bretten einen Veranstaltungsort.

Persönlichkeiten

In Bretten wurden geboren:

Siehe auch Kategorie: Brettener

Ehrenbürger

Siehe Liste der Brettener Ehrenbürger.

Ehrungen

Die Stadt Bretten verleiht an Persönlichkeiten die sich besonders um die Stadt verdient gemacht haben die Bürgermedaille der Stadt Bretten.

Literatur

Ein Auswahl, vor allem ältere Werke.

  • Siegmund Friedrich Gehres, Philipp Melanchthon: „Bretten‘s kleine Chronik, welche zugleich umständliche Nachrichten von Melanchthon und seiner Familie enthält, veröffentlicht 1805
  • Georg Wörner und Friedrich Withum: „Die Zerstörung der Stadt Bretten (Brettheim) vor 200 Jahren”, erschienen 1889 bei Macklot
  • Friedrich Withum: „Erinnerungsblätter aus 2000 Jahren“, Geschichte von Bretten mit statistischen Anhang der Straßen ud Hausbesitzer vom 1. Januar 1902, erschienen 1902
  • Gottfried Ginter: „Chronik von Bretten – Aus der Geschichte der Stadt zur 1200 Jahrfeier 1967”, ohne Erscheinungsjahr und ISBN
  • Wilhelm G. Gaerttner: „Bilder aus der Geschichte der Stadt Bretten“, erschienen 1919

Adresse

Stadtverwaltung Bretten
Untere Kirchgasse 9
75015 Bretten
Telefon: (0 72 52) 9 21 - 0

Weblinks

Brettener Stadtteile
Bauerbach, Bretten, Büchig, Diedelsheim, Dürrenbüchig, Gölshausen, Neibsheim, Rinklingen, Ruit und Sprantal sind die Stadtteile Brettens.
Orte im Landkreis Karlsruhe