Badisches Oberland

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Das Badische Oberland in einem kolorierten Kupferstich von 1734

Das Badische Oberland war ein Landesteil, der sich zwischen der Schweizer Grenze und Freiburg erstreckte. Er gehörte zur Markgrafschaft Baden-Durlach, die zwischen 1535 und 1771 bestand.

Ausdehnung

Das Gebiet umfasste die Gebiete des Markgräflerlandes, welches aus den ursprünglichen Herrschaften Rötteln, der Landgrafschaft Sausenberg und der Herrschaft Badenweiler bestand, sowie die Markgrafschaft Hachberg und die Herrschaft Prechtal.

Geschichte

Im Vorfeld des Spanischen Erbfolgekriegs bat Markgraf Friedrich Magnus von Baden-Durlach zu Beginn des Jahres 1701 die Schweizer „Tagsatzung“, die damalige Versammlung der Abgeordneten der Schweizer Kantone, das Oberland in die Schweizer Neutralität einzubeziehen, um es vor etwaigem Kriegsgeschehen heraushalten zu können. Der nördlichen Schweiz wäre die Versorgung im Kriegsfall sichergestellt worden. Allerdings wurde die Entscheidung darüber vertagt, weil noch Frieden herrschen würde. Wenige Tage später begann der Krieg im Frühjahr 1701.

Als die Franzosen in der Schlacht von Friedlingen bei Lörrach am 14. Oktober 1702 geschlagen wurden, zogen sie sich nach Frankreich zurück. Bei ihrem Rückzug zogen sie allerdings plündernd durch das Oberland.

Ein weiterer Vorstoß des Markgrafen im Jahr 1703 an die Schweizer, das Badische Oberland in ihre Neutralität aufzunehmen, scheiterte, weil der französische Gesandte auf die Anfrage der Schweizer entgegnete, dass sich der Baden-Durlachische Erbprinz Karl Wilhelm von Baden-Durlach im Kampf gegen die französischen Truppen besonders hervorgetan hätte.

Siehe auch

Weblinks


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