Wilhelmine Maisch

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wilhelmine Augusta Maisch, verehelichte Müller (* 28. August 1767 in Brackenheim-Neipperg; † 12. Dezember 1807 in Karlsruhe), war eine Dichterin.

Leben und Wirken

Wilhelmine Maisch war die Tochter des Neipperger Pfarrers Michael Maisch. Schon im Alter von 8 Jahren zeigte sich Wilhelmines Neigung zum Schreiben von Versen. 1783 zog die Familie nach Adelshofen bei Eppingen, wo der Vater die vakante Pfarrstelle übernahm. Im Alter von 31 Jahren heiratete sie 1798 den über acht Jahre jüngeren Buchdrucker Christian Friedrich Müller aus Karlsruhe. Er wurde auch ihr Verleger. 1800 veröffentlichte er eine Sammlung ihrer Gedichte und Episteln, die er 1806 in zweiter Auflage druckte. Auch war Wilhelmine im Verlag ihres Mannes Herausgeberin des "Taschenbuchs für edle Weiber und Mädchen" von 1805 bis 1807.

Werke

  • Wilhelmine Maisch. "Gesang, dem Erzherzoge Karl gesungen". Dichtung von 1797
  • Taschenbuch auf das Jahr 1805 für edle Weiber und Mädchen. Mit Beyträgen von Lafontaine, Wilhelmine Müller, Pfeffel, Dr. E. L. Posselt u. a. Mit Kupfern von Haltenwang und Küffner. Karlsruhe, b. Müller, Leipzig, b. Jacobäer.

Literatur

  • Rainer Fürst: "Für edle Weiber und Mädchen": Wilhelmine Müller, geb. Maisch, Verfasserin und Förderin der Almanachliteratur um 1800; ein Beitrag zur Verlagsgeschichte (= Band 7 der Schriftenreihe „Publikationen zur Verlagsgeschichte C.F. Müller“), Heidelberg 1995 im Verlag C.F. Müller, ISBN 3-7880-7536-8 (Standortnummer 95 K 1245 in der BLB Karlsruhe)

Weblinks