Waisenhaus

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1849 wurde vor dem Karlstor in der Kriegsstraße ein Waisenhaus eröffnet. Die Finanzierung übernahm der von Karlsruher Bürgern gegründete "Lokalwaisenfonds". Ende des 19. Jarhunderts wurde dieses Haus baufällig und war auch zu klein, sodass am 3. Oktober 1899 ein Neubau in der Mühlburger Stösserstraße 17 bezogen wurde. Durch die einsetzende Industrialisierung reichte auch dies nicht aus: viele verwahrloste Kinder wurden im Armenpfründnerhaus in der Zähringerstraße untergebracht. Auch dessen Erweiterung 1903 um ein Kinderpflegehaus war bald zu klein: Statt 40 Kinder waren 75 und mehr untergebracht. Also beschloss der Stadtrat und der Städtische Armen- und Waisenrat den Neubau des Kinder- und Jugendhilfezentrums (damals noch Sybelheim).

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