Vilma Fichtmüller

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vilma Fichtmüller (* 1910 in Berlin, † 11. Juli 2008 in Karlsruhe) war eine Kammersängerin in Karlsruhe.

Leben

In ihrer Heimatstadt Berlin trat sie als Komparsin im „Lohengrin” auf, wurde dabei von Gesangsmeister Paul Mangold entdeckt und absolvierte bei diesem ihre Gesangausbildung. 1934 blieb sie ein Jahr an der Städtischen Oper Berlin und kam dann als jüngste Kammersängerin Deutschlands nach Karlsruhe ans Badische Staatstheater. 1935 trat sie dort das erste Mal auf als Sieglinde in der „Walküre” und hatte großen Erfolg. Drei Jahre blieb sie dort, dann zog es sie an die Wiener Volksoper. Nach dem Krieg trat sie in Karlsruhe, Berlin und Wiesbaden auf. Ab 1953 sang sie bei den Wagner-Festspielen in Dessau.

Nach ihrem Abschied von der Bühne lernte sie Albert Schweizer, Martin Heidegger sowie ihren zweiten Mann Carl Frey kennen – durch die Hochzeit nahm sie den Doppelnamen „Fichtmüller-Frey” an. Mit ihrem Mann veröffentlichte sie im ”Selbstverlag Vilma Frey-Fichtmüller” auch Bücher von ihm.

In ihrem 98. Lebensjahr starb sie in Karlsruhe.

Werke

  • „Erinnerungen”, erschienen 2003 im Verlag Holler (Zitat über Karlsruhe: „Karlsruhe, diese saubere, ruhige Stadt, gefiel mir sofort.”)

Letzte Adresse

Am Steinbruch 18
76227 Karlsruhe

Weblinks