Turn- und Sportverein Rintheim

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TSV Rintheim vom Ostring aus

Der TSV ist der Turn- und Sportverein Rintheim e.V. in Rintheim. Die Halle des Sportvereins ist in der Mannheimer Straße, Ecke Ostring.

Angebote

Der Verein bietet Training in Faustball, Handball, Tennis, Turnen und Fitness.

Seit Sommer 2007 besteht das freie Angebot Beachhandball, das auch Nichtmitglieder nutzen können.

Zudem gibt es die Möglichkeit, das Freigelände (Rasenplätze, Boulefeld und Beachfeld) auch als Nichtmitglieder zu nutzen.

Geschichte

Der Handball des TSV Rintheim hatte zeitweise überregionale Bedeutung. Zunächst wie vor 1945 üblich, gründete der TSV eine Abteilung für Feldhandball, der 1939 die Badische, und 1957 die Nordbadische Meisterschaft gelang.

Unterdessen berfand sich die Hallenhandballabteilung ab 1946 im Aufschwung: 1949 Süddeutscher Meister geworden, gelangen den Handballern ebenfalls 1949 sowie 1950, 1959, 1967 und 1969 die Badische Meisterschaft. Der Titel 1969 konnte durch die erneute Süddeutsche Meisterschaft und mit dem Aufstieg in die Bundesliga gekrönt werden. Die Heimspiele trug der TSV überwiegend in der Schwarzwaldhalle aus. Er konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Liga halten und verpflichtete in den 1970er Jahren namhafte Spieler, darunter den aus Rastatt stammenden Max Müller, der für Göppingen spielte und 51 mal das Nationaltrikot trug. Höhepunkt war 1975 der Dritte Platz in der Deutschen Meisterschaft und das Erreichen des Pokalfinales.

Von da an ging es jedoch steil bergab. Schon 1977 stieg der TSV in die Regionalliga ab, die im Folgejahr erreichte Rückkehr in die Bundesliga hielt nur ein Jahr. Gründe für den Niedergang sind in Vereininternen Querelen und dem Auseinanderbrechen des Teams zu finden. Zudem stand die Schwarzwaldhalle nicht mehr zur Verfügung, der TSV fand geeignete Sporthallen nur noch in Wörth, Bruchhausen und Eppelheim. Das wiederum hatte einen starken Zuschauerrückgang zur Folge. Der Verein stand hochverschuldet in der viertklassigen Oberliga.

Erst als ab 1984 die Europahalle zur Verfügung stand, ging es wieder bergauf. 1985 gelang die Rückkehr in die jetzt drittklassige Regionalliga, ab 1988 spielte der TSV mit anfänglichen Unterbrechungen in der 2. Bundesliga. Aber nach dem Abstieg 1996 gelang keine Konsolidierung mehr. 2005 wurde der Spielbetrieb eingestellt und mit dem TSV Weingarten und dem VfB Grötzingen eine Spielgemeinschaft gebildet, die in der Landesliga spielt.

Geschäftsstelle

Skulptur vor der Sporthalle und Geschäftsstelle des TSV Rintheim

Öffnungszeiten

Dienstag: 09:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr

Leitung der Geschäftsstelle: Susanne Anselment

Adresse

TSV Rintheim
Mannheimer Straße 2 A
76131 Karlsruhe
www.tsv-rintheim.de
Telefon: (07 21) 61 51 77
Telefax: (07 21) 61 51 77
E-Mail: tsvkarintheim(at)web.de
(H)  nächste Haltestelle: Ostring   

Vereinsgaststätte

Weblinks