Stolpersteine Herrenstraße 14

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

Wechseln zu: Navigation, Suche
Herrenstraße 14 (Mai 2007)
Herrenstraße 14 (Mai 2007)

Im Rahmen des Projektes Stolpersteine wurden mehrere Gedenksteine für Opfer aus dem Haus Herrenstraße 14 gesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Stolpersteine

Verlegung

Am 18. März 2005 drei Gedenksteine
sie erinnern an den für die jüdische Synagoge verantwortlichen Kastellan Adolf Heimberger, seine Tochter Friederike und deren Mann Albert Niedermann, einen gelernten Schneider. Albert Niedermann ist der Vater des bekannten Zeitzeugen Paul Niedermann.
Am 20. August 2007 drei Gedenksteine
sie erinnern an den Kantor Siegfried Speyer und seine Frau Fanny Speyer, sowie Thekla Bruchsaler.

Thekla Bruchsaler

Thekla Bruchsaler
Thekla Bruchsaler
HIER WOHNTE
THEKLA BRUCHSALER
JG. 1896
DEPORTIERT 1940
GURS
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET


Adolf Heimberger

Adolf Heimberger (August 2007)
Adolf Heimberger (August 2007)
HIER WOHNTE
ADOLF
HEIMBERGER
JG. 1866
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 14.1.1942
IM LAGER NOÉ


Friederike Niedermann

Friederike Niedermann (August 2007)
Friederike Niedermann (August 2007)
HIER WOHNTE
ALBERT
NIEDERMANN
JG. 1888
DEPORTIERT 1940
GURS
ERMORDET IN 
AUSCHWITZ


Albert Niedermann

Albert Niedermann (August 2007)
Albert Niedermann (August 2007)
HIER WOHNTE
FRIEDERIKE
NIEDERMANN
GEB. HEIMBERGER
JG. 1897
DEPORTIERT 1940
GURS
ERMORDET IN 
MAJDANEK


Fanny Speyer

Fanny Speyer
Fanny Speyer
HIER WOHNTE
FANNY SPEYER
GEB. GODLEWSKY
JG. 1882
DEPORTIERT 1940
GURS
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET


Siegfried Speyer

Siegfried Speyer
Siegfried Speyer
HIER WOHNTE
SIEGFRIED SPEYER
JG. 1876
DEPORTIERT 1940
GURS
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET

Gebäude

Das Gebäude wurde 1889 von Curjel & Moser als jüdisches Gemeindehaus erbaut.

Nach der Zerstörung der Synagogen 1938 wurde bis 1940 und wieder ab 1946 ein Saal im Rückgebäude als Betsaal für Gottesdienste genutzt, seit 1951 zur Synagoge geweiht.

1971 zog die Jüdische Kultusgemeinde in die neue Synagoge Karlsruhe. Der Flügel mit dem Versammlungssaal wurde 1979 zugunsten der Durchfahrt im Zentralhof abgerissen.

Lage


weitere Bilder

Literatur

Josef Werner: „Hakenkreuz und Judenstern“ 1988 basiert auch auf Besuchen des Autors bei den Söhnen der Familie Speyer.

virtueller Rundgang

Weblinks

Persönliche Werkzeuge